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Burger werden in Abstimmungskampf hineingezogen

Bei der Burgergemeinde Bern fühlt man sich verschaukelt: Die Initianten der Wohninitiative suggerieren, dass die Bernburger die neuen Vorschriften für gemeinnützigen Wohnbau befürworten. Dem ist aber nicht so.

Burgerpräsident Rolf Dähler musste im Brief an die Burger etwas klarstellen.
Burgerpräsident Rolf Dähler musste im Brief an die Burger etwas klarstellen.
Stefan Anderegg

Die Burgergemeinde Bern nimmt aus Prinzip nicht zu politischen Vorlagen in der Stadt Bern Stellung. Es war deshalb überraschende Post, welche den in der Stadt stimmberechtigten Burgerinnen und Burgern diese Woche ins Haus flatterte. In dem Brief, der dieser Zeitung vorliegt, stellt Burgerpräsident Rolf Dähler klar, dass die Burgergemeinde die rot-grüne Initiative «Für bezahlbare Wohnungen» nicht unterstützt. Dieser Eindruck konnte entstehen, weil das Pro-Komitee ein Zitat des Burgergemeindepräsidenten im Argumentarium für die Wohninitiative verwendete. Dies, ohne vorgängig bei der Burgergemeinde die Erlaubnis dafür eingeholt zu haben.

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