Zum Hauptinhalt springen

Bundesbeamte packen die Zügelkisten

Zügeln in der Verwaltung: Die fünf Standorte des Seco und die beiden Bereiche des BBL werden jeweils unter einem Dach konzentriert.

Grosszüglete: In zwei Etappen ziehen 590 Bundesangestellte um.
Grosszüglete: In zwei Etappen ziehen 590 Bundesangestellte um.
Keystone

Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco verfügt über fünf Standorte in Bern sowie zusätzliche Aussenstellen in Zürich, Lausanne und Genf. Nun sollen zumindest die Standorte in Bern – Bundeshaus Ost, Belpstrasse 18, Effingerstrasse 1, Effingerstrasse 31 sowie Finkenhubelweg 12 – zusammengelegt werden. «Sämtliche Arbeitsplätze werden in den kommenden Jahren an einem einzigen Standort konzentriert», erklärt Bernard Matthey-Doret, Vizedirektor des Bundesamtes für Bauten und Logistik BBL. Und zwar auf dem ehemaligen Wander-Areal im Monbijouquartier – dem heutigen Standort des BBL.

Der Umzug erfolgt in zwei Etappen: In der 1.Etappe werden 2011 rund 340 Mitarbeiter umziehen, in der 2.Etappe im 2014 sollen weitere 250 Angestellte folgen.

«Dank dieser Rochade könnendie Verwaltungseinheiten des Seco zusammengeführt und betriebliche Abläufe vereinfacht werden», erklärt der BBL-Vize. Synergien im Bereich der Infrastrukturen können genutzt und der Betriebsaufwand reduziert werden. Ausserdem liessen sich auf diese Weise drei Mietobjekte abgeben. «So sparen wir ab 2011 Mietzinse in der Grössenordnung von 1,9 Millionen Franken pro Jahr», sagt er, «und ab 2014 sparen wir zusätzliche 1,5 Millionen Franken.»

BBL zügelt nach Bümpliz

Damit der Umzug des Seco überhaupt möglich wird, muss auf dem Wander-Areal erst einmal Platz geschaffen werden. «Im kommenden Jahr räumen wir unsere Büros und ziehen um», sagt Bernard Matthey-Doret. Die beiden BBL-Bereiche Bauten (Holzikofenweg 36) und Logistik (Fellerstrasse 15) mit insgesamt 550 Arbeitsplätzen würden ab August an der Fellerstrasse 21 zusammengelegt. Bei dem Bau in Bümpliz handelt es sich um ein ehemaliges Lagergebäude, das nun im Rahmen einer Gesamtsanierung in ein Verwaltungsgebäude umgebaut wird. Im Erdgeschoss entsteht ein Sitzungszimmerpool und im Attikageschoss ein Personalrestaurant. Der umgenutzte Gebäudeteil wird energietechnisch im Minergiestandard saniert. Für die Erweiterung, Sanierung und Nutzungsänderung des Gebäudes an der Fellerstrasse 21 werden 45,7 Millionen Franken aufgewendet.

In unmittelbarer Nähe, an der Fellerstrasse 15A, wurde jüngst das neue Rechenzentrum der Bundesverwaltung in Betrieb genommen. Nachdem dafür 2005 bereits 44,5 Millionen Franken bewilligt worden waren, musste das BBL zwei Jahre später einen Nachkredit für die Leistungserweiterung über 19,4 Millionen Franken stellen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch