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Bund beseitigt Flaschenhals

Weil die Ausfahrt in Richtung Biel nur einspurig gebaut ist, kommt es auf der rechten Spur der Grauholzautobahn oft zu Staus. Eine zweite Fahrspur soll nun Abhilfe schaffen.

Weil die Verbindungsrampe auf die A6 dem hohen Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist, kommt es auf der A1 bei Schönbühl regelmässig zu gefährlichen Rückstaus.
Weil die Verbindungsrampe auf die A6 dem hohen Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist, kommt es auf der A1 bei Schönbühl regelmässig zu gefährlichen Rückstaus.
PD

Pendler, die regelmässig auf der Autobahn von Bern her über das Grauholz fahren, kennen die ­Situation zur Genüge. Im dichten Feierabendverkehr staut sich der Verkehr auf der rechten Spur nur allzu rasch. Mit der Kolonne, die sich häufig über einen Kilometer oder sogar noch mehr erstreckt, kündigt sich der nächste Anschluss in Schönbühl an.

Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einem eigentlichen Flaschenhals entwickelt. Schuld ist die Ausfahrtrampe hinab zur Autobahn nach Biel, die nur einspurig gebaut ist und den Verkehr nicht mehr zu schlucken vermag. Zumal zur gleichen Zeit auch aus der Gegenrichtung – wenn auch klar weniger – Pendler in Richtung Biel abzweigen wollen und dabei all den Autos aus Bern in die Quere kommen.

Im dichten Feierabendverkehr staut sich der Verkehr auf der rechten Spur nur allzu rasch.

Der Bund arbeitet zwar schon länger an einem Projekt, das dem Verkehrschaos zwischen Bern und Schönbühl ein Ende bereiten soll. In einem grossen Ausbauschritt soll die Autobahn über das Grauholz von sechs auf acht Spuren erweitert werden. Doch angesichts der hohen Kosten von geschätzt 157 Millionen Franken rechnet er mit einem Baubeginn nicht vor 2027.

Bis Sommer 2019

Das Problem am Anschluss in Schönbühl will er trotzdem schon vorher lösen. In den kommenden Monaten baut er nun die Ausfahrt nach Biel von einer auf zwei Spuren aus. Das macht vor allem dort umfangreiche Bauarbeiten nötig, wo die Rampe die Grauholzautobahn unterquert. Denn dort fehlt der Pannenstreifen, und die Pfeiler dieser Brückenkonstruktion stehen gleich neben der Fahrspur. Sie müssen neu aufgebaut werden.

Die Vorarbeiten beginnen schon im August. Alles in allem rechnet der Bund mit einer Bauzeit von rund einem Jahr. Der neue Anschluss wird also im Sommer 2019 in Betrieb gehen. Die Kosten sind auf 3,5 Millionen Franken veranschlagt.

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