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FDP nominiert Eicher, Zimmerli teilt gegen Kruit aus

Der Schulterschluss von FDP und SVP bei den Berner Gemeinderatswahlen ist perfekt. Auch die FDP-Mitglieder segneten am Mittwochabend die gemeinsame bürgerliche Liste ab.

«Es ist Zeit für mehr Kreativität und Unternehmertum. Zeigen wir Rot-Grün, wie es geht», sagte Bernhard Eicher am Mittwoch.
«Es ist Zeit für mehr Kreativität und Unternehmertum. Zeigen wir Rot-Grün, wie es geht», sagte Bernhard Eicher am Mittwoch.
Adrian Moser

Bernhard Eicher ist der Gemeinderatskandidat der FDP bei den städtischen Wahlen vom November. Das haben die 72 anwesenden Mitglieder der Stadtpartei am Mittwochabend entschieden. Kurz nach Neujahr hatte der Parteivorstand bekannt gegeben, dass er mit Eicher in den Wahlkampf steigen will.

Bei der Vorstellung seiner Person sagte Bernhard Eicher: «Kreative verändern die Welt. Es ist Zeit für mehr Kreativität und Unternehmertum. Zeigen wir Rot-Grün, wie es geht». Der 37-jährige Ökonom mit Doktortitel konnte sich einen Seitenhieb gegen die Stadtregierung nicht verkneifen: «Ich kann zählen und rechnen. Das scheint nicht eine Kernkompetenz des bestehenden Gemeinderats zu sein.»

Die Absegnung der gemeinsamen Liste mit der SVP und Eichers Nomination erfolgten ohne längere Diskussion. Auch die Vertreterinnen des linksliberalen Parteirandes meldeten sich nicht zu Wort. Einige von ihnen – wie die Stadträtinnen Claudine und Vivianne Esseiva – hätten sich ein Zusammengehen mit den Grünliberalen gewünscht.

Christoph Zimmerli, Präsident der Stadtpartei, bedauerte nochmals, dass das grosse Bündnis, das von den Grünliberalen bis zur SVP gereicht hätte, nicht zustande gekommen sei. «Aber im Unterschied zum Wahlkampf von 2016 hatten wir eine Alternative. Nämlich ein Bündnis mit der SVP.» Die Mitglieder stimmten der gemeinsamen Liste mit grosser Mehrheit zu.

In seiner Rede teilte Christoph Zimmerli schliesslich gegen die SP-Kandidatin aus: «Es geht mit unserer Liste darum, die Wahl der arrogant-dogmatisch auftretenden SP-Kandidatin Marieke Kruit zu verhindern», sagte er.

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