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BLS saniert Saaneviadukt bei Gümmenen

Der Saaneviadukt bei Gümmenen weist Frost- und Fugenschäden auf. Nun wird es für 45 Millionen Franken saniert und ausgebaut.

Das Saaneviadukt bei Gümmenen ist beschädigt und wird nun für 45 Millionen Franken saniert.
Das Saaneviadukt bei Gümmenen ist beschädigt und wird nun für 45 Millionen Franken saniert.
Stefan Anderegg

Das Bahnunternehmen BLS saniert das Saaneviadukt und und baut es gleichzeitig auf zwei Spuren aus. Kostenpunkt: rund 45 Millionen Franken.

Seit 1901 überspannt der Saaneviadukt die Talebene bei Gümmenen auf der Bahnstrecke Bern-Neuenburg. Die weithin sichtbare, 400 Meter lange Brücke ist eines der meistfotografierten BLS-Bauwerke.

Der Gleistrog auf dem Viadukt weist Schäden an der Abdichtung auf, wie das Bahnunternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch das Mauerwerk an Pfeilern und Bogen ist beschädigt. Dazu kommt, dass die Stahlbrücke über der Saane ihre Lebensdauer erreicht hat.

Mit dem Ausbau des Viadukts auf Doppelspur will die BLS gerüstet sein für allfällige Angebotsverbesserungen auf der Strecke, wie das Bahnunternehmen in seiner Mitteilung weiter schreibt. Für Reisende bedeutet der Doppelspurausbau aber auch bessere Pünktlichkeit. Mit einer längeren Doppelspur müssen sich kreuzende Züge nicht mehr abwarten.

Die Pläne wurden dem Bundesamt für Verkehr Ende März zur Genehmigung vorgelegt. Die BLS rechnet mit einem Baustart im Herbst 2018. Die Arbeiten sollen rund drei Jahre dauern.

Im Osten des Saaneviadukts befindet sich eine weitere Bahn-Grossbaustelle, jene des ebenfalls doppelspurigen Rosshäuserntunnels, der 2018 in Betrieb gehen soll. Die BLS will Synergien der beiden Baustellen nutzen, zum Beispiel die gleiche Kiesentnahme- und Ablagestelle verwenden.

Der Saaneviadukt ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Er gilt als Zeuge der industriellen und verkehrstechnischen Entwicklung im ausgehenden 19. Jahrhundert.

SDA/flo

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