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Blaues Bähnli fährt bald auch in Rot

Die Trams von Bernmobil fahren künftig auf der Strecke des blauen Bähnlis. Dazu werden 4 Millionen Franken investiert.

Werden verknüpft: Die RBS-Linie G und die heutige Tramlinie 5 von Bernmobil.
Werden verknüpft: Die RBS-Linie G und die heutige Tramlinie 5 von Bernmobil.
Urs Baumann

Ab dem Fahrplanwechsel am 12.Dezember fährt die neue Tramlinie 6 wochentags im 10-Minuten-Takt vom Fischermätteli nach Worb. Dabei wird die Linie G des RBS – das blaue Bähnli – mit der heutigen Tramlinie 5 von Bernmobil verknüpft. Damit verbunden sind Anpassungsarbeiten an der neuen Linie, die insgesamt 4,14 Millionen Franken kosten. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat dafür 2,43 Millionen Franken gesprochen, wie er gestern mitteilte. Den übernehmen die Gemeinden über die ÖV-Finanzierung. Die Umbauarbeiten sind nötig, damit auf der Strecke künftig nebst dem blauen Bähnli auch die roten Trams von Bernmobil fahren können.

Zweites Perron nötig

Der Umbau der Haltestelle Scheyenholz in Rüfenacht kostet 895'000 Franken und dauert bis Oktober. Damit dort die Passagiere in beide Richtungen in die Bernmobil-Fahrzeuge einsteigen können, ist ein zweites Perron nötig. Die Bernmobil-Trams haben nur auf einer Seite Türen. Das neue Perron wird teilweise überdacht. Weitere 490'000 Franken muss der RBS in eine neue Weiche und Weichenteile auf der Strecke investieren, damit Bernmobil diese befahren kann.

Wendeschlaufe beim Siloah

Weitere Umbauten werden in den nächsten Jahren folgen: Um besser auf Störungen reagieren und um später allenfalls den Fahrplan ausbauen zu können, braucht es für die Trams von Bernmobil eine Wendemöglichkeit beim Siloah in Gümligen. Diese Wendeschlaufe kostet rund 2,8 Millionen Franken und ist Teil des vom Regierungsrat gesprochenen Kredites. Sie ist nötig, weil die roten Trams nicht wie die RBS-Trams an beiden Enden einen Führerstand haben. «Ohne eine solche Wendeschleife können die Bernmobil-Trams im Falle einer Störung zwischen dem Burgernziel und Worb nirgends wenden», erklärt RBS-Mediensprecherin Fabienne Thommen. Der Baubeginn ist für 2012/2013 vorgesehen.

Die Schlaufe soll unmittelbar nach dem Schlossgutweg zu stehen kommen. Diese Fläche wird heute landwirtschaftlich genutzt. Zurzeit laufen Abklärungen mit den Grundeigentümern. Gleichzeitig mit den Arbeiten an der Schleife sollen die Bahnübergänge Schlossgutweg und Station aufgehoben werden.

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