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Besetzer fordern Gespräch mit SBB

Die Hausbesetzer dürfen bis Ende Oktober in der SBB-Liegenschaft an der Scheibenstrasse 54 bleiben. Bis dahin will das Kollektiv die Liegenschaft für «nachbarschaftliche Zwecke» nutzen und sucht das Gespräch mit der SBB.

Am Samstag veranstaltete das Kollektiv Lokomotiv an der Scheibenstrasse 54 ein Fest.
Am Samstag veranstaltete das Kollektiv Lokomotiv an der Scheibenstrasse 54 ein Fest.
Jessica Zuber
Bei Kaffee und Kuchen luden die Besetzer die Nachbarschaft und andere Personen dazu ein innovative Ideen zur Zwischennutzung auszutauschen.
Bei Kaffee und Kuchen luden die Besetzer die Nachbarschaft und andere Personen dazu ein innovative Ideen zur Zwischennutzung auszutauschen.
Jessica Zuber
Der Vorplatz des Hauses wird von einer Gärtnerei benutzt, was das Kollektiv auch dabei belassen will.
Der Vorplatz des Hauses wird von einer Gärtnerei benutzt, was das Kollektiv auch dabei belassen will.
Sibylle Hartmann
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Am Freitag vor einer Woche hat sich das Kollektiv Locomotiva im kleinen Häuschen direkt an den Bahngleisen im Wylerquartier niedergelassen. Bei einem Treffen am Donnerstag teilten die SBB den Hausbesetzern mit, man lasse ihnen bis Ende Oktober Zeit, die Liegenschaft zu räumen. «Wir haben dieses Gespräch als konstruktiv empfunden», so SBB-Mediensprecherin Franziska Frey. Das sehen die Hausbesetzer anders. Man habe ihnen lediglich die definitive Entscheidung mitgeteilt. «Wir fordern ein unverzügliches Gespräch und eine vertragliche Zwischennutzung bis Projektbeginn Entflechtung Wylerfeld.» Die SBB würden je nach Situation Ende Oktober über das weitere Vorgehen entscheiden, so Frey.

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