Zum Hauptinhalt springen

Beschwerde gegen Abstimmung in Sorvilier ist vom Tisch

Die Beschwerdeführer gegen die Abstimmung zum möglichen Kantonswechsel von Sorvilier haben ihr Anliegen zurückgezogen.

Die Pro-Berner in Sorvilier jubeln – ausgerechnet vor dem Hotel «Le Jura» (17.9.2017).
Die Pro-Berner in Sorvilier jubeln – ausgerechnet vor dem Hotel «Le Jura» (17.9.2017).
Keystone
Enttäuschung derweil bei den Separatisten in Belprahon: Die Stimmbürger lehnten den Kantonswechsel knapp ab.
Enttäuschung derweil bei den Separatisten in Belprahon: Die Stimmbürger lehnten den Kantonswechsel knapp ab.
Keystone
Unter den wachsamen Augen von Wahlbeobachtern wurden die Stimmen ausgezählt: 121 Stimmberechtigte wollten bei Bern bleiben, nur 62 hätten den Wechsel bevorzugt.
Unter den wachsamen Augen von Wahlbeobachtern wurden die Stimmen ausgezählt: 121 Stimmberechtigte wollten bei Bern bleiben, nur 62 hätten den Wechsel bevorzugt.
Keystone
1 / 10

Der Regierungsstatthalter des Berner Juras muss eine Abstimmungsbeschwerde weniger prüfen: Der Rekurs gegen den Urnengang in Sorvilier ist zurückgezogen worden, wie Statthalter Jean-Philippe Marti am Donnerstag mitteilte.

Sorvilier sprach sich am 17. September für den Verbleib beim Kanton Bern aus. Sechs Einwohner hatten schon vor dem Urnengang eine Beschwerde eingereicht, weil ihnen die Abstimmungsbotschaft des mehrheitlich jurafreundlichen Gemeinderats missfiel. Nach ihrem Abstimmungssieg haben die Berntreuen ihre Beschwerde zurückgezogen.

Anders ist die Lage in Belprahon, wo ebenfalls eine Mehrheit für den Verbleib bei Bern stimmte: Dort haben Separatisten - wie am Abstimmungssonntag angekündigt - eine Beschwerde eingereicht. Sie stören sich daran, dass die Abstimmung durchgeführt wurde, obwohl der Kantonswechsel von Moutier noch nicht rechtskräftig ist.

Die Stimmberechtigten von Moutier hatten sich am 18. Juni für den Übertritt zum Kanton Jura ausgesprochen. Allerdings sind noch zwölf Beschwerden hängig. Die Berner Staatsanwaltschaft prüft zudem, ob es strafrechtlich relevante Verfehlungen gab.

SDA/nik

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch