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Berner Zytglogge steht für Revision still

Wegen Revisionsarbeiten steht das Zytglogge-Uhrwerk vom 11. bis 22. November still.

sda
Bei der Revision werden unter anderem die Lager der Figurenspielwerke und der Seilrollen revidiert.
Bei der Revision werden unter anderem die Lager der Figurenspielwerke und der Seilrollen revidiert.
Adrian Moser

Das Uhrwerk im Berner Zytglogge muss revidiert werden. Vom 11. bis voraussichtlich am 22. November stehen die Uhr und das bei Touristen beliebte Figurenspiel still.

Bei der Revision werden unter anderem die Lager der Figurenspielwerke und der Seilrollen revidiert. Diese Tätigkeiten können nur bei stillstehendem Uhrwerk stattfinden, wie die Stadtberner Direktion für Finanzen, Personal und Informatik am Freitag mitteilte.

Der Zytglogge ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Bern. Einst Stadttor, dann Gefängnis und Feuerwacht ist der Turm mit der astronomischen Uhr und dem Glockenspiel heute ein Anziehungspunkt für Touristen.

Vom Zytglogge aus wurden früher die Wegstunden gemessen, die auf den Stundensteinen der Kantonsstrassen vermerkt sind. Jeweils zur vollen Stunde setzt sich das Figurenspiel mit Bären, einem Narren, einem goldenen Hahn und Chronos, dem Gott der Zeit, in Bewegung.

Der Turm entstand im Mittelalter als Wehrturm und Stadttor. Das stetige Bevölkerungswachstum sorgte für zwei Erweiterungen der Wehranlage, so dass der ursprüngliche Wehrturm schliesslich mitten in der Stadt lag und seine Funktion eingebüsst hatte. Der Turm wurde nun als Gefängnis genutzt.

Bei einem verheerenden Brand 1405 wurde ein grosser Teil der Stadt in Schutt und Asche gelegt. Eines der ersten Gebäude, das wieder errichtet wurde, war der Turm. Er sollte fortan als Uhrturm dienen.

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