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Berner Wirte sollen für Sicherheit bezahlen

Regierungsstatthalter Christoph Lerch (SP) nimmt Clubbetreiber und Beizer in die Pflicht. Weil das Nachtleben in der oberen Altstadt aus dem Ruder läuft, müssen die Wirte einen privaten Ordnungsdienst bezahlen.

Polizeieinsatz in der Aarbergergasse: In Zukunft sollen die Clubbetreiber einen eigenen Sicherheitsdienst betreiben.
Polizeieinsatz in der Aarbergergasse: In Zukunft sollen die Clubbetreiber einen eigenen Sicherheitsdienst betreiben.
Jürg Spori

Wie 32 andere Berner Wirte hat auch Bernhard Hüsser vom Restaurant Moléson im Januar einen Brief erhalten von Regierungsstatthalter Christoph Lerch (SP). Über den Inhalt war Bernhard Hüsser gemäss eigenen Aussagen «nicht nur überrascht – sondern regelrecht schockiert». Die Beizer und Clubbetreiber aus der Aarberger-, Neuen-, Genfer- und Speichergasse wurden vom Regierungsstatthalter aufgefordert, «den Lärm, die Verunreinigung, den Vandalismus und die Gewalt» in der Berner Partymeile in der oberen Altstadt zu bekämpfen. Wie sie das tun sollen, wird ihnen an einer Infoveranstaltung am 4.März im Berner Amthaus erklärt.

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