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Zweite Eisbahn trotz Kritik

Die Idee einer zweiten Eisbahn erntete viel Kritik vonseiten des Berner Stadtrats. Dennoch will ihr der Gemeinderat im kommenden Winter eine Chance geben.

Neben dem Bundesplatz kann kommenden Winter auch auf der Kleinen Schanze gschlööflet werden.
Neben dem Bundesplatz kann kommenden Winter auch auf der Kleinen Schanze gschlööflet werden.
Stefan Anderegg

Braucht die Stadt Bern eine weitere Eisbahn samt Weihnachtsmarkt, oder würde dies nur eine unnötige Konkurrenz für die bestehenden Angebote bedeuten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Berner Stadtrat am Donnerstag. Konkret ging es um den Anlass «Winterzauber», welcher diesen Winter erstmals auf der Kleinen Schanze stattfinden soll. Angeregt wurde die Diskussion durch ein Postulat, eingereicht von Luzius Theiler (GPB).

Schliesslich sprach sich der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit gegen das Projekt aus. Kritik, die der Gemeinderat zwar zur Kenntnis nimmt, die ihn aber nicht an der tatsächlichen Durchführung hindert: Der «Winterzauber» werde diesen Advent wie geplant stattfinden, sagt Reto Nause (CVP) auf Anfrage: «Der Gemeinderat hat den Veranstaltern bereits eine Anschubfinanzierung von 100'000 Franken zugesichert – diese zurückzuziehen, wäre Vertragsbruch.»

Dennoch nehme man die Bedenken des Stadtrats ernst, ver­sichert Nause weiter. «Deshalb werden wir nach der ersten Durchführung eine saubere, ehrliche und offene Bilanz ziehen und anhand dieser entscheiden, ob der Anlass auch künftig stattfindet.» Damit bekommt das Projekt also jene Chance, welche ihm der Gemeinderat von Beginn an geben wollte.

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