Berner Stadtrat will Idee einer zweiten Anlaufstelle nicht aufgeben

Der Berner Stadtrat erwartet, dass der Gemeinderat die Suche nach einem Standort für eine zweite Drogen-Anlaufstelle fortsetzt.

Die Stadtregierung suchte längere Zeit einen zweiten Standort, um die Anlaufstelle an der Hodlerstrasse zu entlasten

Die Stadtregierung suchte längere Zeit einen zweiten Standort, um die Anlaufstelle an der Hodlerstrasse zu entlasten

(Bild: Andreas Blatter/Archiv)

Mit 51 zu 11 Stimmen überwies der Stadtrat am Donnerstag eine Motion aus den Reihen der Alternativen Linken (AL). Darin fordert er, dass der Gemeinderat weiter nach einem Platz für eine zweite Drogen-Anlaufstelle sucht.

Die Stadtregierung suchte längere Zeit einen zweiten Standort, um die Anlaufstelle an der Hodlerstrasse und den Perimeter Bollwerk / Schützenmatte / Reitschule zu entlasten. Ende 2017 stellte sie die Suche ein, weil sie kein geeignetes Gebäude fand.

Die Mehrheit des Parlaments befand, ein Alternativstandort wäre nach wie vor sinnvoll. Der Gemeinderat brauche eben einen längeren Atem.

Die Drogenanlaufstelle befindet sich seit 2001 am heutigen Standort bei der Lorrainebrücke. Sie wird täglich von 100 bis 150 Personen besucht. In den Räumlichkeiten können sie die mitgebrachten Drogen unter kontrollierten, hygienischen Bedingungen zu sich nehmen.

ske/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt