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Zähneknirschendes Ja zum Asylkredit

Die Stadt Bern kann Mitte Jahr unter geregelten Bedingungen damit beginnen, im Asylbereich kantonale Aufgaben wahrzunehmen. Viel Kritik richtete sich in der Debatte gegen den Kanton.

Christoph Hämmann
Sozialdirektorin Franziska Teuscher (Grünes Bündnis).
Sozialdirektorin Franziska Teuscher (Grünes Bündnis).
Franziska Rothenbühler

Zunächst für acht Jahre übernimmt die Stadt Bern im Asyl­bereich kantonale Aufgaben. Der Stadtrat genehmigte dies am Donnerstagabend am Ende deutlich mit 54 Ja- gegen 20 Nein-Stimmen (1 Enthaltung). Zuvor war das Geschäft aber kritisiert worden – von allen Seiten, mit unterschiedlichen Argumenten.

Es ging im Kern um eine Defizitgarantie, die der Gemeinderat beantragte. Weil der Kanton im Bereich Integration nämlich 60 Prozent der ent­standenen Kosten nur bei entsprechenden Erfolgen punkto Sprach- und Erwerbsintegration vergütet, riskiert die Stadt ein jährliches Defizit von rund 400'000 Franken.

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