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Berner schauen zu tief ins Glas

In der Stadt Bern ist die Alkohol- und Drogenszene im öffentlichen Raum weiterhin auf relativ tiefem Niveau stabil. Im Auge behalten muss die Stadt jedoch das Trinkverhalten der Erwachsenen zwischen 25 und 64 Jahren.

Weiterhin aktiv bleiben muss die Stadt gemäss den Autoren des Suchtberichts aber besonders beim Kampf gegen übermässigen Alkoholkonsum.
Weiterhin aktiv bleiben muss die Stadt gemäss den Autoren des Suchtberichts aber besonders beim Kampf gegen übermässigen Alkoholkonsum.
Keystone

Die meisten Suchthilfeeinrichtungen waren zwischen Mitte 2011 und Mitte 2012 gut bis sehr gut ausgelastet, wie die Berner Stadtregierung in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Zudem wurden in dieser Zeit nur vereinzelt kleinere Ansammlungen von Drogen- und Alkoholabhängigen festgestellt.

«Beides zusammen deutet gemäss Suchtbericht darauf hin, dass Qualität und Quantität der Angebote dem Bedarf entsprechen», schreibt der Gemeinderat.

Übermässiger Alkoholkonsum

Weiterhin aktiv bleiben muss die Stadt gemäss den Autoren des Suchtberichts aber besonders beim Kampf gegen übermässigen Alkoholkonsum. Die Daten zeigen, dass vor allem Erwachsene von 25 bis 64 Jahren oft zu tief ins Glas blicken.

Auch auf jüngere Alkoholkonsumierende will die Stadtverwaltung achten. Suchthilfeinstitutionen und Gassenarbeiter haben gezielte präventive und schadenmindernde Massnahmen ergriffen, um ihnen zu helfen.

Im Dezember 2011 hat zudem die Fachstelle Case Management Sucht mit der Fallarbeit begonnen. Das Pilotprojekt ist laut dem Gemeinderat gut gestartet. Rund 40 Personen wurden bislang angemeldet.

SDA/jzu

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