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Berner Regierung scheut teure Verbesserungen für Kindergärten

Der bernische Regierungsrat anerkennt, dass manche Kindergärten zusätzliche personelle Ressourcen brauchen. Er wehrt sich aber gegen eine generelle Festlegung des Betreuungsverhältnisses, wie dies eine Motion der SP anstrebt.

Der Berner Regierungsrat will kein definitives Betreungsverhältnis in Kindergärten festlegen.
Der Berner Regierungsrat will kein definitives Betreungsverhältnis in Kindergärten festlegen.
Valérie Chételat

Den Vorstoss von Roland Näf (SP/Muri) möchte die Regierung deshalb nur als Postulat entgegennehmen. Näf hatte geltend gemacht, bei grösseren Kindergartenklassen sei ein Betreuungsverhältnis von mindestens 1,8 Fachpersonen sachgerecht. In kleineren Klassen seien andere Unterstützungsmassnahmen zu prüfen.

Der Regierungsrat wehrt sich gegen eine «flächendeckende Entlastung im Giesskannen-Prinzip», wie er in seiner am Freitag veröffentlichten Antwort schreibt. Anzustreiben seien vielmehr gezielte, auf einzelne Situationen und örtliche Begebenheiten ausgerichtete Lösungen.

Angesichts der knappen Kantonskasse sei das Anliegen genau zu prüfen, denn eine zusätzliche Unterstützung gehe schnell ins Geld. Die SP ist von der Antwort enttäuscht: Die Hilferuf aus den Kindergärten stiessen auf taube Ohren, der Regierungsrat wolle das Anliegen als Postulat in den Schubladen ruhen lassen.

SDA/sgl

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