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Berner Kaffee-König ringt mit ukrainischer Polizei

Vom Bauernsohn zum Kaffeekönig: Mit seiner Kaffeehauskette Domkofe hat Peter Wermuth die Ukraine und Russland erobert. Nicht einmal der korrupte Geheimdienst konnte ihn stoppen.

Peter Wermuth öffnet die Glastür zum Coffeeshop Loosli. Der Laden an der Winkelriedstrasse in Bern ist überstellt mit Kaffeemaschinen. Wermuth steuert auf ein älteres Modell zu, klaubt den Wassertank und das Brühsystem hervor. Dann hebt er die Kunststoffteile triumphierend in die Höhe: «So funktionierten die ersten Vollautomaten.»

Hier in Bern hat Wermuth angefangen. Der Laden hiess damals in den 1990er-Jahren noch Coffeeshop Wermuth. Er verkaufte und reparierte Kaffeemaschinen. Zudem plante er ein Bistro, doch die Gewerbepolizei blockte ab. «Ich musste sogar vor Gericht», sagt Wermuth. Es sollte nicht sein letzter Konflikt mit den Gesetzeshütern sein.

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