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Bern startet ein Pilotprojekt im Suchtbereich

Anfang November starten Stadt und Kanton Bern ein gemeinsames Pilotprojekt für Case Management im Suchtbereich. Dabei geht es darum, die verschiedenen Hilfsangebote individuell auf den Bedarf der jeweiligen Klienten abzustimmen.

Drogenszene vor der Reithalle in Bern: Das Pilotprojekt für Case Management im Suchtbereich hat zum Ziel, verschiedene Hilfsangebote individuell auf den Bedarf der jeweiligen Klienten abzustimmen.
Drogenszene vor der Reithalle in Bern: Das Pilotprojekt für Case Management im Suchtbereich hat zum Ziel, verschiedene Hilfsangebote individuell auf den Bedarf der jeweiligen Klienten abzustimmen.
Susanne Keller

Der «Case Manager», der Verantwortliche für den einzelnen Fall, ist das Bindeglied zwischen den verschiedenen Parteien: Dem Klienten, dem Umfeld, professionellen Angeboten, den Kostenträgern und dem Gemeinwesen. Er soll über professionelle und institutionelle Grenzen hinweg funktionieren und für eine angemessene Verwendung der Ressourcen sorgen, heisst es in einer Mitteilung.

Mit dem gemeinsamen Pilotprojekt wollen Stadt und Kanton Bern herausfinden, ob durch «Case Management» die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit der Suchthilfe verbessert werden kann. Angesiedelt ist das Projekt bei der Stadtberner Suchthilfe.

Zwei Personen für die neue Fachstelle

Die neue städtische Fachstelle wird mit zwei Personen besetzt, die insgesamt über 160 Stellenprozente verfügen, wie die städtische Direktion für Bildung, Soziales und Sport am Dienstag mitteilte.

Rahel Fürst ist diplomierte Pflegefachfrau und verfügt über eine Fachhochschul-Ausbildung in «Case Management». Reto Schori ist diplomierter Sozialarbeiter und aktueller Abteilungsleiter «Case Management» in der Suchthilfe Olten.

SDA/toc

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