Bern kämpft für Bundesmillion - «hoher symbolischer Wert»

Bern

Die Stadt Bern will für die umstrittene Bundesmillion kämpfen. Das Kulturangebot Berns sei einer Bundesstadt würdig, das Geld ein kleiner, aber symbolisch wichtiger Beitrag.

Das Kulturangebot der Stadt Bern biete einen würdigen Rahmen für das politische und gesellschaftliche Leben einer Bundesstadt, schreibt der Berner Gemeinderat.

Das Kulturangebot der Stadt Bern biete einen würdigen Rahmen für das politische und gesellschaftliche Leben einer Bundesstadt, schreibt der Berner Gemeinderat.

(Bild: Valérie Chételat)

Der Berner Gemeinderat ist nicht bereit, kampflos auf die Bundesmillion zu verzichten. Das macht er in seiner Vernehmlassungsantwort auf die Kulturbotschaft des Bundes deutlich, wie er am Montag mitteilte.

Schliesslich handle es sich um die einzige Abgeltung, die der Bund seiner Bundesstadt zukommen lasse. Das Kulturangebot der Stadt Bern biete einen würdigen Rahmen für das politische und gesellschaftliche Leben einer Bundesstadt. Die Bundesmillion sei ein im Verhältnis kleiner, aber symbolisch äusserst wichtiger Beitrag.

Die Kulturbotschaft des Bundes sehe ein Ausgabenwachstum von durchschnittlich 8,85 Millionen Franken pro Jahr vor, hält der Gemeinderat fest. Trotzdem solle die im internationalen Vergleich bescheidene Kulturabgeltung an die Bundesstadt gestrichen werden. Das widerspreche den Signalen, die das Parlament ausgesendet habe.

Die Stadt Bern erhält seit den 1970er-Jahren vom Bund einen Zustupf für besondere kulturelle Leistungen der Bundesstadt. Ab 2021 soll die Subvention nach den Plänen des Bundesrats wegfallen.

Umstritten ist sie schon länger: Schon vor zwei Jahren wollte sie der Bundesrat erst kürzen und dann ganz abschaffen. Damals setzten sich die Berner Behörden durch, das Parlament liess die Subventionen einstweilen weiterlaufen.

chh/sda

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