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Bern droht weitere Antifa-Demo am Samstag

Nachdem am Freitag ein grosses Polizeiaufgebot nötig war, um eine unbewilligte Kundgebung zu verhindern, könnte sich dieses Wochenende das Ganze noch einmal wiederholen. Wieder wird zu einer Demo aufgerufen.

Am Samstag wird vor der Zytglogge erneut zu einer Demo aufgerufen.
Am Samstag wird vor der Zytglogge erneut zu einer Demo aufgerufen.
Raphael Moser

Nachdem es am letzten Freitag mit der Demo nicht so richtig geklappt hat, wollen es die Aktivisten diesen Samstag noch einmal versuchen. Gemäss «Der Bund» wurde am 14. Oktober um 16 Uhr erneut zu einer antifaschistischen Kundgebung in der Stadt Bern aufgerufen. Der Zeitung liegt eine entsprechende Mitteilung der Aktivisten vor. Die anonyme Gruppe schreibt: «Wer denkt, dass wir aus ‹Lust› demonstrieren oder ‹Glück› den Ausgang einer Demonstration entscheidet, hat nicht begriffen was wir wollen.»

Am letzten Freitag stellte die Kantonspolizei Bern ein grosses Polizeiaufgebot auf, um die in den Sozialen Medien angekündigte Demonstration zu verhindern. Die Stadt Bern hatte die Kundgebung im Vorfeld nicht bewilligt.

Polizei und Nause sind im Bild

Auch die kommende Demo am Samstag ist bisher nicht bewilligt. Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) sagte gegenüber der Nachrichtenagentur sda, dass ihn bisher kein Gesuch vorliege. Er habe aber Kenntnis vom Aufruf. Offenbar wollen die Organisatoren auch für die kommende Demo keine Bewilligung einholen, wie sie gegenüber dem «Bund» bestätigen.

Ob die Stadt Bern die Demo tolerieren werde, lässt Nause noch offen. «Wir werden die Situation weiterverfolgen.» Er werde nun den Gemeinderat informieren. Ob sich die Stadtregierung diese Woche näher mit dem Thema befassen wird, liess Nause offen. «Grundsätzlich sind wir jederzeit in der Lage, auf dem Korrespondenzweg einen Beschluss zu fassen - auch in der Ferienzeit.»

Auch die Kantonspolizei Bern bestätigt auf Anfrage, dass sie Kenntnis vom Demo-Aufruf hat. Mediensprecher Christoph Gnägi sagt, dass man die Situation beobachtet und zu einem späteren Zeitpunkt beurteilt, ob und welche Massnahmen ergriffen werden müssen.

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