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«BElive Center»: 30 Millionen von Stadt und Kanton

Die Stadt Bern und auch der Berner Regierungsrat wollen sich jeweils mit maximal 15 Millionen Franken an der neuen Eventhalle auf dem Berner Expogelände beteiligen.

Bern als Standort für Grossveranstaltungen: So könnte die neue Eventhalle für ein Rockkonzert mit 9000 Besuchern ausgestattet werden. Dabei könnte die Hälfte der Fans sitzen. Die Bilder zeigen einen Konzeptentwurf aus dem Jahr 2015.
Bern als Standort für Grossveranstaltungen: So könnte die neue Eventhalle für ein Rockkonzert mit 9000 Besuchern ausgestattet werden. Dabei könnte die Hälfte der Fans sitzen. Die Bilder zeigen einen Konzeptentwurf aus dem Jahr 2015.
zvg/Beaexpo
Für das Projekt sollen insgesamt 80 Millionen Franken investiert werden.
Für das Projekt sollen insgesamt 80 Millionen Franken investiert werden.
zvg/Beaexpo
Auch andere Events wurden hier durchgeführt: Beispielsweise die Weinmesse, wo 50 Fachhändlern anwesend und über 2000 Weine zum Degustieren angeboten werden.
Auch andere Events wurden hier durchgeführt: Beispielsweise die Weinmesse, wo 50 Fachhändlern anwesend und über 2000 Weine zum Degustieren angeboten werden.
zvg
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Sowohl der Gemeinderat der Stadt Bern, als auch der Berner Regierungsrat haben am Montag in einer Medienmitteilung verlauten lassen, dass sie den Bau der neuen Kongress- und Eventhalle «BElive Center» mit maximal 15 Millionen Franken unterstützen wollen. Die multifunktionale Halle ist als Ersatz für die in die Jahre gekommene Festhalle auf dem Bernexpo-Messegelände gedacht.

Geplant ist eine Halle mit 7600 Quadratmetern Fläche und einer nutzbaren Höhe von 14 Metern. 9000 Personen sollen Platz finden. Auf der Seite Guisanplatz soll die Halle mit einem dreigeschossigen Kopfbau mit Galerie und Kongressräumen, auf der Seite Zirkusplatz mit einem fünfgeschossigen Kopfbau mit Büros, Backstage und Gastronomie ergänzt werden. Die Gesamtkosten für das Projekt werden auf rund 80 Millionen Franken geschätzt.

Zuspruch von Stadt und Kanton

«Der Messeplatz Bern ist mit seiner Wertschöpfung von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung und trägt wesentlich zur Attraktivität der Stadt Bern im Tourismus- und Eventbereich bei», begründet der Berner Gemeinderat seinen Entscheid. Zudem knüpft er eine Beteiligung an gewisse Auflagen: Das finanzielle Risiko müsse zwischen der Messeorganisation Bernexpo und der öffentlichen Hand verteilt werden. Auch die Verkehrserschliessung sind der Stadt ein grosses Anliegen. Die stimmberechtigten Stadtberner werden sich noch an der Urne zu dem Projekt äussern müssen.

Auch die kantonale Volkwirtschaftsdirektion ist überzeugt, dass eine neue Messehalle den Standort Bern «im nationalen Wettbewerb massgeblich stärken» würde. «Zu gegebener Zeit» will der Regierungsrat deshalb dem Grossen Rat den Antrag stellen, einen Beitrag über maximal 15 Millionen Franken zu sprechen. Der genaue Umfang soll festgelegt werden, sobald ein baureifes Projekt vorliegt.

«Wir brauchen Unterstützung von der öffentlichen Hand für eine Anschubfinanzierung», sagte Roland Brand, der Chef der Bernexpo Groupe, unlängst. Stadt und Kanton sind dieser Forderung nachgekommen, damit kann die Planung voranschreiten.

Vielfältiges Programm

Die Bernexpo möchte in der Halle Rock- und klassische Konzerte, Musicals oder internationale Kongresse durchführen. Für ein Rockkonzert könnte die Halle 9000 Besucher aufnehmen. Und für Kongresse wäre eine Teilnehmerzahl zwischen 1800 und 3000 ideal. Zudem soll die Halle auch für Sportveranstaltungen wie Boxkämpfe, den Cupfinal im Basketball oder eine Davis-Cup-Partie Platz bieten. Auch Fernsehproduktionen wie die Wahl des Sportlers des Jahres oder der «Musikantenstadl» sollen möglich sein.

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