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Bei Rot über Strasse: Polizei büsst Berner Fussgänger

Am Donnerstagmorgen hat die Kantonspolizei Bern eine Grossaktion bei Fussgängerstreifen in Bern durchgeführt. Dabei wurden Fussgänger gebüsst, die bei Rotlicht die Strasse überquerten.

In den frühen Morgenstunden kontrollierte die Polizei in einer gross angelegten Aktion Fussgänger, die die Zebrastreifen im Bereich Schanzenbrücke oder dem Bahnhofplatz überqueren wollten.

Rund um den Bahnhof regeln Lichtsignalanlagen den Verkehr. Laut einer Passantin büsste die Polizei Fussgänger, welche die Strasse trotz roter Ampel überquerten. Vor Ort gab ein Polizist einer Passantin Auskunft, dass «nicht immer die Autofahrer Schuld seien, wenn Fussgänger auf Zebrastreifen verletzt würden».

20 Franken Busse und weitere Kontrollen geplant

Die Polizei bestätigt, dass sie in der ganzen Stadt Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Passanten durchgeführt hat. «Passanten, welche die Strasse bei Rot überquerten zahlten 20 Franken Busse, wer die Strasse nicht über den Fussgängerstreifen passierte, obwohl einer in der Nähe gewesen wäre, wurde mit 10 Franken gebüsst», sagte Polizeisprecher Nicolas Kessler auf Anfrage.

Es seien weitere Kontrollen in unregelmässigen Abständen geplant. «Es ist unsere Aufgabe, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, dazu gehören auch die Fussgänger», sagte Kessler.

Ein Grund für die Kontrollen am Donnerstagmorgen war laut Angaben der Polizei ein Unfall in Gümligen vom 21. Februar. Dort wurde ein Passant auf dem Fussgängerstreifen angefahren. «Gemäss ersten Abklärungen stand das Fussgängersignal zum Zeitpunkt des Unfalls auf Rot», erklärte Nicolas Kessler.

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