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Aus dem harten Leben eines «Grube»-Buben

Fast 200 Jahre lang galt die Institution hinter dem Könizberg bei der Erziehung «schwieriger» Buben als vorbildlich. Dann wurde publik, dass das Heim für viele ein Ort der Qual war. Josef Wingling hat es von 1968 bis 1977 erlebt.

Alltag im Knabenheim in den 1970er-Jahren: «Grube»-Buben kommen vom Heuen.
Alltag im Knabenheim in den 1970er-Jahren: «Grube»-Buben kommen vom Heuen.
zvg
Spuren des Zorns nach Brandstiftung im Knabenheim 2002.
Spuren des Zorns nach Brandstiftung im Knabenheim 2002.
Andreas Blatter
Josef Wingling heute.
Josef Wingling heute.
zvg
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Am 4. August 2002, einem Sonntag, brennt es im Knabenheim «Auf der Grube». Eine Gefahr für Leib und Leben besteht nicht: Zöglinge und Heimleitung sind in einem Ferienlager. Das Sitzungszimmer und die Passerelle zur Turnhalle werden zerstört, Eingangskorridor und Treppenhaus des Haupttrakts stark beschädigt. Auf den lokalen Medienredaktionen taucht ein anonymes Bekennerschreiben auf: «Ich habe heute Morgen um drei das Knabenheim ‹Auf der Grube› angezündet. Es sind dort schlimme Sachen passiert.»

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