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Aufgefallen

Der (Kinder-)Liedermacher Roland Zoss hat eine neue CD herausgebracht. Baumlieder heissen die neuen Stücke.

Wie tönt ein Karuben­baum? Und wie eine Palme? Roland Zoss gibt die Antwort auf seine Art. Baum­lieder heissen die Stücke auf seiner neuen CD, es ist bereits die zweite ihrer Art, die der (Kinder-)Liedermacher und Autor aus Mittelhäusern innerhalb weniger Monate auf den Markt bringt.

Nach den Bäumen des Nordens sind nun die Bäume des Südens an der Reihe, und tatsächlich: Wer genau hinhört, sieht buchstäblich das Flimmern der Hitze, der der Karubenbaum trotzt, hört buchstäblich, wie die Palmwedel im Wind rascheln.

Nicht jedes der insgesamt dreizehn Lieder auf der CD schafft es, auf so direkte Art ein Bild zu malen. Zuweilen erzählt Zoss auch einfach eine Geschichte. Beim Kakaobaum etwa besingt er die verführerische Kraft der Schokolade, beim Zitronenbaum die in den Früchten gespeicherte Kraft der Sonne.

Beim Lorbeerbaum taucht er gar tief in die Mythologie ein, lässt den griechischen Gott Apollo aufleben, der sich in die schöne Nymphe Daphne verliebt. Die Liebe bleibt nicht nur unerwidert, Daphne wird von ihrer Mutter Gaia auch in einen Lorbeerbaum verwandelt und so vor dem zudringlichen Liebhaber gerettet.

Mit seiner jüngsten CD beendet der 67-Jährige seine Tätigkeit als Musikproduzent. Er tut dies mit einem Thema, das ihn sein Leben lang begleitet hat. Seit Jahr und Tag hegt und pflegt Zoss in Italien einen Garten mit einem vielfältigen Baumbestand.

Wie gross seine Faszination für die Riesen ist, drücken nicht zuletzt seine zusammenfassenden Worte aus. «Die Baumlieder sind die Essenz eines Lebens mit der Natur. Denn eines ist gewiss: Nur wenn wir die Bäume lieben und die Wälder lassen, werden wir weiterleben auf diesem Planeten.»

CD-Vernissage, am Samstag Nachmittag von 14 bis 16 Uhr im Café Fleuri, Botanischer Garten, Bern.

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