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Auf der Autobahn bei Muri fährt man bald auf dem Pannenstreifen

Die A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri ist chronisch überlastet. Ab 2015 sollen Autos deshalb zu Spitzenzeiten auch auf dem Pannenstreifen fahren dürfen.

Am Abend stauen sich die Autos auf der A6 in Richtung Thun, am Morgen in Richtung Bern.
Am Abend stauen sich die Autos auf der A6 in Richtung Thun, am Morgen in Richtung Bern.
Andreas Blatter
David Wetter vom Astra erklärte im Juni 2013 bei der Postfinance-Arena, welche Arbeiten bis 2015 anstehen.  Auf der Autobahn A6 bei Bern wird der Pannenstreifen nun erst ab 2017 oder 2018 in den Stosszeiten für den Verkehr freigegeben.
David Wetter vom Astra erklärte im Juni 2013 bei der Postfinance-Arena, welche Arbeiten bis 2015 anstehen. Auf der Autobahn A6 bei Bern wird der Pannenstreifen nun erst ab 2017 oder 2018 in den Stosszeiten für den Verkehr freigegeben.
Stefan Anderegg
Unten die eingepackte Autobahn, darüber die Parkplätze, schliesslich die Wohnungen: Claude Schellings Projekt.
Unten die eingepackte Autobahn, darüber die Parkplätze, schliesslich die Wohnungen: Claude Schellings Projekt.
zvg
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«Zwischen Muri und Bern-Ostring Stau wegen Verkehrsüberlastung.» So oder ähnlich tönt es fast jeden Morgen im Radio. Am Abend dann die gleiche Meldung – einfach in der Gegenrichtung. Der Autobahnabschnitt der A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri ist chronisch überlastet. Abhilfe sollte ein Tunnel bringen. Doch dieses Projekt ist aus Kostengründen bis auf weiteres auf Eis gelegt. Der Bundesrat hat im April den Abschnitt Wankdorf–Muri zurückgestellt. Insgesamt dürfte der 3,8 Kilometer lange Tunnel rund 2,1 Milliarden Franken kosten.

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