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Ara Bern speist Biogas bei EWB ein

In der Region Bern wird Energie aus der Kehrichtverwertung künftig für die Reinigung von Abwasser genutzt.

Der neue Querverbund zwischen der Ara Bern und der Energiezentrale West (im Bild) wird am Donnerstag eröffnet.
Der neue Querverbund zwischen der Ara Bern und der Energiezentrale West (im Bild) wird am Donnerstag eröffnet.
Archiv BZ

Am Donnerstag ist der neue Querverbund zwischen der Ara Bern und der Energiezentrale West feierlich eröffnet worden. Der Querverbund sei das vorerst letzte Puzzleteil der umfassendsten Modernisierung der Ara Bern seit ihrer Gründung im Jahr 1967, teilte die Ara Region Bern (Ara Bern) mit.

Die Berner Abwasserreinigungsanlage in Herrenschwanden gehört zu den drei grössten Anlagen der Schweiz und ist laut Mitteilung europaweit eines der führenden Unternehmen bei der Siedlungsentwässerung. Führend sei die Ara Bern vor allem beim Energieverbrauch, den Kosten und der Umweltverträglichkeit.

60 Millionen investiert

Der neue Querverbund erlaubt es nicht nur, Energie für die Abwasserreinigung zu nutzen. Im Gegenzug liefert Ara Bern hochwertiges Biogas, das bei der Faulung und Trocknung des Klärschlamms anfällt, in das Erdgasnetz von Energie Wasser Bern.

In den Anfangszeiten der Abwasserreinigung wurde dieses Biogas einfach in die Luft abgefackelt. Später wurde es dazu verwendet, selber die für die Abwasserreinigung benötigte Energie zu erzeugen, was allerdings wenig wirtschaftlich war. Mit dem Querverbund werden die Synergien zwischen Kehrichtverwertung und Abwasserreinigung optimaler genutzt.

In die Modernisierung ihrer Anlagen investierte Ara Bern in den letzten Jahren nach eigenen Angaben rund 60 Millionen Franken. Nebst den wirtschaftlichen Synergiegewinnen profitierten dabei insbesondere die Anwohner «von den praktisch vollständig eliminierten Geruchsemissionen».

SDA/cla

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