Zum Hauptinhalt springen

Anwalt muss hohe Steuerbusse bezahlen

Ein Notar und Rechtsanwalt aus dem Kanton Bern hat Steuern hinterzogen. Das kommt ihn teuer zu stehen. Nachsteuern und Bussen in sechsstelliger Höhe werden fällig.

Mangelhafte Abgrenzung von privaten und geschäftlichen Kostenaufwand wurde einem Anwalt zum Verhängnis.
Mangelhafte Abgrenzung von privaten und geschäftlichen Kostenaufwand wurde einem Anwalt zum Verhängnis.
Thomas Willemsen (Symbolbild)

Die Meldung kam aus Zürich. Die dortigen Steuerbehörden nahmen 2009 in einer Anwaltskanzlei eine Buchprüfung vor. Und sie stellten Unregelmässigkeiten fest. Das meldeten sie ihren Kollegen in Bern, da einer der Partner der Kanzlei im Kanton Bern steuerpflichtig ist.

Aufgrund der Erkenntnisse eröffneten die Berner ein Verfahren wegen einer möglichen Steuerhinterziehung für die Periode 2004 bis 2007. Es ging zum einen um eine unklare Abtrennung von Privat- und Geschäftsspesen, zum anderen um einen Einkauf in die Pensionskasse, der doppelt abgezogen worden war. Damit sei das deklarierte Einkommen zu tief ausgefallen, lautete der Vorwurf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.