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Anwälte des Kulturlands bringen sich in Position

Dass die BLS ihre Werkstätte im grünen Westen Berns plant, stösst den Kulturlandschützern Heinz Siegenthaler und Ueli Stähli sauer auf. Ein Gutes habe das Projekt aber, sagen die beiden BDP-Politiker.

Hier ist die neue BLS-Werkstätte geplant.
Hier ist die neue BLS-Werkstätte geplant.
Grafik sas/ karte Google Earth
BLS-Präsident Rudolf Stämpfli versteht die heftigen Reaktionen auf die BLS-Pläne. (16.04.2015)
BLS-Präsident Rudolf Stämpfli versteht die heftigen Reaktionen auf die BLS-Pläne. (16.04.2015)
Beat Mathys
Die Tage des Depots in Bern-Aebimatt – hier ein Bild aus dem Jahr 2009 – sind gezählt. Ersatz will die BLS ganz in der Nähe schaffen: Als Standort für die neue Werkstätte hat sie den Raum Riedbach ausgewählt.
Die Tage des Depots in Bern-Aebimatt – hier ein Bild aus dem Jahr 2009 – sind gezählt. Ersatz will die BLS ganz in der Nähe schaffen: Als Standort für die neue Werkstätte hat sie den Raum Riedbach ausgewählt.
Susanne Keller
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«Stellen Sie sich vor, welch riesige Erdbewegungen nötig sind!» Ueli Stähli lässt den Blick über die wellige Landschaft bei Riedbach schweifen und schüttelt den Kopf. Noch immer kann er nicht begreifen, warum die BLS ausgerechnet hier, im bäuerlich geprägten Westen der Stadt Bern, ihre neue zentrale Werkstätte bauen will. Und damit nicht nur ein allseits beliebtes Naherholungsgebiet nachhaltig schädigen wird – Mühe macht ihm vor allem die Tatsache, dass dem Vorhaben rund zwanzig Hektaren Kulturland zum Opfer fallen sollen. Das entspricht nicht weniger als dreissig Fussballfeldern.

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