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Allmend: Bau der Kunstrasenfelder verschoben

Der für Frühling 2014 geplante Bau von zwei Kunstrasenfeldern auf der Berner Allmend muss um ein Jahr verschoben werden. Grund ist eine Einsprache der Grünen Partei Bern.

Der Bau der Kunstrasenfelder auf der Berner Allmend verzögert sich um ein Jahr.
Der Bau der Kunstrasenfelder auf der Berner Allmend verzögert sich um ein Jahr.
Urs Baumann

Die Stadt Bern muss die Bauarbeiten für die beiden Kunstrasenfelder auf der Grossen Allmend um ein Jahr verschieben. Sie begründet dies mit der Einsprache der Grünen Partei Bern (GPD-DA) von Stadtrat Luzius Theiler.

Zwar wies der Regierungsstatthalter die Einsprache Anfang März ab. Doch danach hatte Theiler noch 30 Tage Zeit, um einen Weiterzug des Entscheids zu prüfen. Die Stadt musste also die Beschwerdefrist abwarten und kann den ambitionierten Realisierungszeitplan nun nicht mehr einhalten, wie sie in einem Communiqué vom Freitag festhält.

Theiler verzichtet auf Weiterzug

Das Stimmvolk hatte 2012 grünes Licht für die Erstellung von Kunstrasenfeldern gegeben. Ein Jahr später kam Theiler zum Schluss, die konkret geplanten Massnahmen gingen weiter als vor der Abstimmung angekündigt. Vor dem Statthalter blitzte Theiler ab. Auf einen Weiterzug verzichtet er, wie er am Freitag auf Anfrage sagte.

Das nützt der Stadt wenig. Um den Zeitplan einzuhalten, hätte sie die Vorarbeiten noch vor der BEA 2014 durchführen müssen - also während der Beschwerdefrist. Weil dies nicht möglich war, kann nun der Grossteil der Bautätigkeit nicht bis zur BEA 2015 abgeschlossen werden.

«Eine Baustelle auf der Grossen Allmend würde die Durchführung der beliebten Ausstellung stark behindern oder gar verunmöglichen», schreibt die Stadt. Die Bauarbeiten für die Kunstrasenfelder und auch für die Umgestaltung des Hyspaplatzes müssten deshalb um ein Jahr verschoben werden.

SDA/tag

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