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Aktivisten besetzen ehemaliges Tramdepot

Ein Kollektiv hat das Areal des ehemaligen Tramdepots Burgernziel besetzt. Es protestiert gegen den geplanten Bau von hundert Wohnungen. Lange bleiben will es nicht.

Michael Bucher, Stefan Schnyder, Claudia Salzmann
Das Tramdepot Burgernziel ist seit Freitag besetzt.
Das Tramdepot Burgernziel ist seit Freitag besetzt.
Christian Pfander
Hier wäre eigentlich der Eingang zum Restaurant Punto.
Hier wäre eigentlich der Eingang zum Restaurant Punto.
Christian Pfander
Die «Gruppe um z letste Tram» will bis am Sonntag bleiben.
Die «Gruppe um z letste Tram» will bis am Sonntag bleiben.
Christian Pfander
«Es sollen friedliche drei Tage sein», schreiben die Aktivisten auf einem Flugblatt.
«Es sollen friedliche drei Tage sein», schreiben die Aktivisten auf einem Flugblatt.
Christian Pfander
Die Besetzer stören sich daran, dass sich die Stadtregierung «der Logik der Gewinnmaximierung und der Daueraufwertung hingibt».
Die Besetzer stören sich daran, dass sich die Stadtregierung «der Logik der Gewinnmaximierung und der Daueraufwertung hingibt».
Christian Pfander
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In der Stadt Bern ist wieder einmal ein Areal besetzt. Dieses Mal soll die Besetzung allerdings nur drei Tage dauern, wie die Besetzer versprechen. Eine Gruppe mit dem Namen «Z letste Tram» hat sich am Freitag des Areals des ehemaligen Tramdepots Burgernziel bemächtigt.

Die Besetzerinnen und Be­setzer haben dort ein Schreiben aufgehängt. Darin halten sie fest, dass sie beabsichtigen, die Räumlichkeiten nur bis zum Sonntag zu besetzen. Man wolle der Stadt Bern für drei Tage ein Kulturprogramm bieten, das sich «nicht der gängigen Regeln der Eventkultur bedient». Die Be­setzer versprechen ein Kulturprogramm, «das gleichermassen zum Konsumieren wie zum Mitmachen einlädt». Es soll «zusammen gegessen, getrunken und diskutiert» werden.

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