Adamek schliesst

Bern

Das Schmuckgeschäft Adamek an der an der Kramgasse 56 in der Berner Altstadt ändert sein Geschäftsmodell.

1977 übernahm Nicolas Adamek das Schmuckgeschäft.

1977 übernahm Nicolas Adamek das Schmuckgeschäft.

(Bild: Christian Pfander)

Ringe mit Diamanten, Perlenketten und Anhänger mit Bären liegen im Schaufenster der Bijouterie Adamek an der Kramgasse 56. Ein Schild kündigt an, dass das Geschäft am Samstag schliesst. An einem alten Goldschmiedetisch berät der Ladeninhaber Nicolas Adamek jeweils seine Kunden. «In Zukunft zeigen wir den Schmuck auf unserer Website», sagt Adamek. Den Laden gibt es dann zwar nicht mehr, Adamek will aber die Kunden an Orten treffen, die sie selber wählen können.

War es für ihn ein schwieriger Entscheid, den Laden aufzugeben? «Nein», sagt Adamek. Er sehe dies als Chance, um den veränderten Bedingungen im Detailhandel zu begegnen. Zudem sei es eine Erleichterung, nicht mehr jeden Tag im Geschäft präsent sein zu müssen. Er habe danach mehr Zeit für die Kunden.

Die Kollektionen von Adamek sind Eigenkreationen. Die Fertigung erfolgt bei der eigenen Goldschmiede und bei befreundeten Ateliers. Laut Adamek gibt es immer Kunden, die Schweizer Qualität beim Schmuck wertschätzen. Adamek verwendet bei seinen Schmuckstücken ausschliesslich Ökogold. Es sei das ethisch bestmögliche Produkt, sagt er.

1937 gegründet

Das Schmuckgeschäft Adamek wurde 1937 von Marcel Adamek an der Münstergasse gegründet. Im Jahr 1940 zog er ins Karl-Schenk-Haus. Zehn Jahre später wechselte er in die neu erbaute Karl-Schenk-Passage bei der Spitalgasse. Im Jahr 1977 übernahm der Sohn, Nicolas Adamek, das Geschäft. Dieser zügelte 1996 an den heutigen Standort in der Kramgasse 56 in der Berner Altstadt.

rag

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