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Aareschwimmer und Jogger auf nächstes Jahr vertröstet

Der Schönaubrunnen am Schönausteg bleibt bis auf weiteres eingezäunt. Dies, weil das 60-jährige Pumpwerk Schönau totalsaniert wird. Jogger und Aareschwimmer werden auf nächstes Jahr vertröstet.

Vorläufig noch nicht nutzbar: Der Schönaubrunnen beim Schönausteg an der Aare.
Vorläufig noch nicht nutzbar: Der Schönaubrunnen beim Schönausteg an der Aare.

Im Sommer nutzen die Aareschwimmer den Schönaubrunnen zum Annetzen vor dem Schwumm, Jogger erfreuen sich an der Erfrischungsquelle. Zurzeit ist dies jedoch nicht möglich, da der Schönaubrunnen eingezäunt ist. Der Grund: die Gesamterneuerung des Pumpwerks Schönau. «Der Brunnen wird einerseits durch die Wasseranlage im Kiesental und andererseits vom internen Leitungsnetz des Pumpwerks Schönau gespeist», sagt Bernhard Gyger, Geschäftsführer der Wasserverbund Region Bern AG. Da das Pumpwerk totalsaniert wird, laufen dessen Wärmepumpen zurzeit auch nicht. Ein Grossteil des Wassers vom Brunnen würde durch ebendiese Pumpen fliessen – und bleibt somit aus.

So würde lediglich aus dem Frosch und dem Fisch, den beiden Figuren, die den Brunnen zieren, Wasser vom internen Leitungsnetz in den Brunnen fliessen. Ein weiterer Grund für die Einzäunung des Brunnens ist, dass der Raum der Baustelle limitiert ist. Auf der Fläche des Brunnens befinde sich die einzige Fläche der Baustelle, die als Installationsplatz genutzt werden kann. Auch die Sicherheit der «Bädeler» ist ein Grund zur Einzäunung: «Da viele Badegäste jetzt im Sommer ohne Schuhe unterwegs sind, wurde der Baubetrieb stark eingeschränkt. Dennoch ist es sicherer, wenn der Platz gesperrt bleibt.»

Das Ziel der Wasserverbund Region Bern AG ist, dass das Projekt der Totalsanierung nächstes Frühjahr abgeschlossen werden kann und der Brunnen wieder für Jogger und Badegäste frei zugänglich wird. «Der Wasserbauplan muss jedoch noch genehmigt werden», fügt Gyger an.

Totalsanierung Pumpwerk

Das Pumpwerk Schönau zählt gemäss Gyger zu den ältesten der Schweiz. Sämtliche Pumpen und Leitungen werden neu gebaut. «Dieses Werk wird seit 1950 mit einer Wärmepumpe geheizt. Die diesjährige Sanierung hat auch starke energetische Auswirkungen: Die Pumpleistungen werden optimiert», informiert der Geschäftsführer der Wassserverbund Region Bern AG.

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