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A5-Westast: Bevölkerung redet bei Begleitmassnahmen mit

Der Westast der Bieler Autobahnumfahrung verläuft durch dicht besiedeltes Gebiet. Die Städte Biel und Nidau rufen nun ihre Einwohner zur Mitwirkung für die städtebauliche Planung auf.

Der Anschluss Bienne-Centre gemäss Projekt (weiss skizziert: Der Raum um den Anschluss sollen neu gestaltet werden).
Der Anschluss Bienne-Centre gemäss Projekt (weiss skizziert: Der Raum um den Anschluss sollen neu gestaltet werden).
zvg
Zum Vergleich: So sieht das Quartier heute aus.
Zum Vergleich: So sieht das Quartier heute aus.
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Die Tunnelbohrmaschine im Einsatz auf der A5-Baustelle im Bözingenfeld.
Die Tunnelbohrmaschine im Einsatz auf der A5-Baustelle im Bözingenfeld.
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Die Gemeinden Biel und Nidau haben ein Konzept erarbeitet, wie sie ihre städtebauliche Entwicklung auf den geplanten Westast der Autobahnumfahrung abstimmen wollen. Im Januar wird die Bevölkerung informiert und zur Mitwirkung eingeladen.

Die Vervollständigung des Autobahnnetzes im Raum Biel ist seit Jahrzehnten ein Thema. Zwar führen Hochleistungsstrassen in den Raum Biel, enden aber am Stadtrand. Der Verkehr wälzt sich durch die Innenstadt.

Mit der A5-Umfahrung ist der Kanton Bern im Auftrag des Bundes nun daran, die letzten Lücken im Nationalstrassennetz zu schliessen. Der Ostast der Umfahrung ist im Bau und soll nächstes Jahr in Betrieb genommen werden.

Der Westast ist in Planung, der Bundesrat hat 2014 die Linienführung genehmigt. Der Westast betrifft dicht bebautes Gebiet in den Gemeinden Biel und Nidau. Die Städte habe deshalb eine städtebauliche Begleitplanung an die Hand genommen.

Mit ihr soll die Stadtentwicklung möglichst gut auf die entstehende Autobahn abgestimmt werden. Das erarbeitete Konzept hat einen langfristigen Horizont von 50 Jahren und mehr. Es definiert die Bedürfnisse der verschiedenen Stadtteile und stimmt Nutzungen aufeinander ab.

Die Gemeinderäte von Biel und Nidau haben die Begleitplanung verabschiedet. Als nächster Schritt wird das Konzept der Öffentlichkeit vorgelegt, wie die beiden Städte am Freitag mitteilten.

Vom 11. Januar bis zu 10 Februar erfolgt die Information mit einer Ausstellung und diversen Begleitanlässen. Gleichzeitig mit der Ausstellung startet auch das Mitwirkungsverfahren. Während zweier Monate kann die Bevölkerung Stellung nehmen.

Das kantonale Bauprojekt für den Westast, das sogenannte Ausführungsprojekt, wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 öffentlich aufgelegt. Hier wird die Möglichkeit bestehen, Einsprache gegen bestimmte Aspekte zu erheben.

Der Westast verläuft grösstenteils unterirdisch. Der Bund schätzt die Kosten auf etwa zwei Milliarden Franken.

SDA/mb

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