«Schweizer sind alle bewaffnet – wie wir»

Ri Yong Bom, der nordkoreanische Tourismus-Delegierte an der Berner Ferienmesse, möchte mehr Schweizer in seine Heimat locken. Und er sieht gewisse Parallelen zwischen der Schweiz und Nordkorea.

Der nordkoreanische Tourismus-Delegierte Ri Yong Bom im Interview an der Berner Ferienmesse.
Martin Bürki@tinubuerki27

Nordkorea hat seine Grenzen für Touristen geöffnet. An der diesjährigen Ferienmesse ist sogar eine Delegation aus der diktatorisch regierten Nation vertreten, um Werbung für die Destination Nordkorea zu machen. Auch wenn es sich nur um einen kleinen Informationsstand handelt – insbesondere im Vergleich zur Sonderschau Skandinavien –, an der Eröffnung am Donnerstag war der Andrang bei den exotischen Gästen aus dem Fernen Osten am grössten.

Nordkoreanische Sehenswürdigkeiten

Ri Yong Bom kam kaum aus dem Interview-Geben heraus, so belagert wurde er von Journalisten aus der ganzen Schweiz und gar dem nahen Ausland. Der nordkoreanische Tourismus-Delegierte bewies viel Geduld und beantwortete sämtliche Fragen höflich. Im Hintergrund hängen Fotos: Landschaftsbilder, ein traditioneller Tempel oder der Triumphbogen von Pyongyang. Doch auf die Frage, was Nordkorea Touristen denn zu bieten habe, folgt eine überraschende Antwort.

«Das Hauptinteresse der Touristen», erklärt Ri Yong Bom, «gilt unserem derzeitigen Sozialwesen. Wir zeigen unsere Schulen, Universitäten, aber auch Fabriken oder Gemeinschaftsfarmen.» Jeder Mensch habe das Recht auf seine eigene Meinung. Umso wichtiger sei es, dass man sich selbst ein Bild von Nordkorea mache. Nicht zuletzt sieht der Tourismus-Delegierte auch einige Parallelen zwischen der Schweiz und seiner Heimat. Was, erfahren Sie im Video.

langenthalertagblatt.ch/Newsnetz

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