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3,7 Millionen Franken für die Neue Berner Bank

Alters- und behindertengerecht: Die Stadt Bern leistet sich neue Sitzbänke.

Optimiert für die Bedürfnisse Älterer und Behinderter: Die Neue Berner Bank.
Optimiert für die Bedürfnisse Älterer und Behinderter: Die Neue Berner Bank.
Adrian Moser

Im Rahmen ihrer offensiven Möblierung des öffentlichen Raums hat die Berner Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) auch an ältere und behinderte Menschen gedacht. Im Sommer präsentierte sie die Neue Berner Bank, eine hindernisfreie Sitzbank, die begleitet von Alters- und Behindertenverbänden neu entwickelt worden war. Weil sie höher ist als die alten Sitzbänke, fällt das Aufstehen von der neuen Bank leichter, und auch die Tiefe der Sitzfläche sowie die Neigung der Rückenlehne wurden den Bedürfnissen von Älteren und Behinderten angepasst. Eine Leiste unterhalb der Bank führt dazu, dass Sehbehinderte mit einem Stock diese einfacher ertasten können.

Die aufgestellten Prototypen seien von der Bevölkerung gut aufgenommen worden, teilte der Gemeinderat gestern mit. Mit gewissen Verbesserungen soll jetzt die Serienproduktion der ersten 500 Bänke gestartet werden. Sofern der Stadtrat den Kredit von 3,7 Millionen Franken bewilligt, könnten ab nächstem Herbst 350 bestehende Bänke ersetzt werden. Zusätzlich will der Gemeinderat 150 neue Sitzbankstandorte schaffen. Bis 2026 sei der flächendeckende Austausch der 2800 bestehenden Sitzbänke geplant.

Der Ersatz der Sitzbänke erfolgt im Zug des Projekts «Umsetzung hindernisfreier öffentlicher Raum», das der Gemeinderat 2017 beschlossen hat.

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