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33-jähriger Ägypter aus Aare gezogen und verstorben

Am Donnerstagabend haben Passanten in Bern einen leblosen Mann aus der Aare gezogen. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen verstarb der Mann vor Ort.

Der Mann wurde zunächst beim Schönausteg bemerkt – offenbar in Not. Kurz darauf zogen ihn Passanten beim Schwellenmätteli aus dem Wasser.
Der Mann wurde zunächst beim Schönausteg bemerkt – offenbar in Not. Kurz darauf zogen ihn Passanten beim Schwellenmätteli aus dem Wasser.
Franziska Rothenbühler

Am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr bemerkten Passanten beim Schönausteg in Bern eine Person, die in der Aare trieb und offenbar in Not war. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, rückten umgehend mehrere Polizeipatrouillen sowie die Sanitätspolizei auf.

Kurz darauf erhielten die Einstazkräfte die Meldung, dass Passanten beim Schwellenmätteli einen leblosen Mann aus der Aare geborgen hätten. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, waren Anwesende bereits dabei, dem Mann Erste Hilfe zu leisten.

Obwohl die Rettungskräfte, darunter ein Notarzt und ein Ambulanzteam, die lebensrettenden Sofortmassnahmen auf der Stelle weiterführten, verstarb der Mann noch vor Ort. Es handelt sich um einen 33-jährigen Ägypter, der im Kanton Bern wohnhaft war.

Gemäss aktuellen Erkenntnissen geht die Polizei von einem Unfall aus. Weitere Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Todesursache sind im Gang.

Nicht ungefährlich

Bereits am Mittwochabend kam in der Aare bei Muri ein 66-jähriger Schweizer beim Schwimmen ums Leben. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Bei dem Mann dürfte ein medizinisches Problem aufgetreten sein.

Die Aare lockt im Sommer tausende Schwimmer und Gummiböötler an. Doch das Schwimmen im Fluss ist nicht ohne Tücken. Die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) gibt jedes Jahr eine Aarekarte heraus, auf der Ein- und Aussteige sowie Gefahren für Böötler und Schwimmer eingetragen sind.

Die SLRG empfiehlt nur geübten Schwimmern, in Flüssen, Weihern und Seen zu baden. Unterkühlung kann laut SLRG ein Risiko darstellen. Die Kälte kann zu einem Muskelkrampf führen.

Die Stadt Bern führt zusammen mit Partnern jedes Jahr die Kampagne «Aare you safe» durch. Gerade im Bereich der fremdsprachigen Personen wurde die Kampagne zum Beispiel mit Flyern in Durchgangszentren intensiviert. Flyer gibt es mittlerweile in zahlreichen Sprachen.

pkb/sda/ske

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