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300'000 Franken mehr für Fussgänger und Velofahrer

Das Berner Stadtparlament unterstützt die Förderung des Fuss- und Veloverkehrs mit zusätzlich 300'000 Franken.

Der Stadtrat sprach mehr Geld für Velofahrer und Fussgänger: Ein Veloparkplatz in der Münstergasse.
Der Stadtrat sprach mehr Geld für Velofahrer und Fussgänger: Ein Veloparkplatz in der Münstergasse.
Walter Pfäffli

Es stockte am Donnerstag den Jahresbeitrag an die entsprechende Fachstelle gegen den Willen des Gemeinderats auf 1,25 Millionen Franken auf. Die vorberatende Kommission hatte sogar eine halbe Million Franken mehr als bisher beantragt, drang mit der Forderung aber nicht durch. Der Rat entschied sich für die mildere Erhöhungsvariante der Grünliberalen, welche die 300'000 Franken ins Spiel gebracht hatten.

Bisher hatte die Fachstelle Fuss- und Veloverkehr jährlich 950'000 Franken für die Beratung und Realisierung von Kleinmassnahmen zur Verfügung. Gesamthaft, inklusive grösserer Tiefbau- und Strassensanierungsvorhaben, wendet die Stadt Bern künftig jährlich 4,3 Millionen Franken für die Verbesserung des Langsamverkehrs auf.

Mehr Geld für Kleinmassnahmen wäre zwar schön, aber in der finanziell engen Lage sei eine solche Aufstockung schwer zu begründen, versuchte Verkehrsdirektorin Regula Rytz «die Gesamtsicht» im Auge zu behalten und warb für die Beibehaltung des Status quo.

Sie unterlag jedoch mit 39 zu 23 Stimmen. In der Schlussabstimmung passierte die Revision des Reglements mit 41 zu 23 Stimmen. Es bringt neben der Aufstockung des Zuschusses eine Vereinfachung des Finanzierungsmodells. Zudem wird die Finanzierung der Fachstelle neu alle fünf und nicht mehr alle zehn Jahre überprüft.

SDA/tan

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