Zum Hauptinhalt springen

22 Monate Gefängnis für den Briefkasten-Dieb

Ein Mann, der für seine Spielsucht Bankkarten aus fremden Briefkästen gefischt und damit Geld bezogen hat, wurde zu 22 Monaten Haft verurteilt.

Um seine Spielsucht zu finanzieren entwendete ein Mann nachts Bankkarten aus privaten Briefkästen. (Symbolbild)
Um seine Spielsucht zu finanzieren entwendete ein Mann nachts Bankkarten aus privaten Briefkästen. (Symbolbild)
Fotolia

Mit seinem Strafmass liegt das Regionalgericht Bern-Mittelland zwischen den Anträgen der Verteidigung und des Staatsanwaltes. Beurteilt wurde der Fall eines 43-jährigen Mannes, der in über 100 Fällen nachts Briefe aus fremden Briefkästen gefischt hatte. Er war auf der Suche nach Bank- und Kreditkarten, mit denen er in der Folge Geld bezog. Deshalb stand er wegen gewerbsmässigen Diebstahls, Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage und einer Reihe weiterer Vorwürfe vor Gericht (siehe Ausgabe von gestern). Der Angeschuldigte war weitgehend geständig, weshalb auch sein Verteidiger eine Freiheitsstrafe von 21 Monaten gefordert hatte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.