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2018 soll es losgehen

Der grosse Wär­meverbund kommt wohl doch noch zustande. Für die Heizzentrale zeichnet sich eine Lösung in der Nachbargemeinde Stettlen ab.

Ursprünglich wäre eine alte Scheune dafür vorgesehen - der Kanton lehnte damals aber ab.
Ursprünglich wäre eine alte Scheune dafür vorgesehen - der Kanton lehnte damals aber ab.
Urs Baumann

Beinahe wäre der Bolliger Wärmeverbund am Standort für die Heizzentrale gescheitert. Ursprünglich war dafür eine alte Scheune am nördlichen Dorfrand vorgesehen. Der Kanton lehnte die Einzonung – zum Ärger der Gemeindebehörden – allerdings ab. Und ein anderer geeigneter Standort fand sich auf dem Gemeindegebiet nicht.

Jetzt haben die AEK Energie AG und die Elektra Baselland (EBL), die den Wärmeverbund gemeinsam realisieren wollen, doch noch einen Ausweg gefunden. Die Wärmezentrale soll im Riedli bei Stettlen entstehen, wie die AEK Energie auf ihrer Website schreibt. So sei es möglich, auch Liegenschaften der Gemeinde Stettlen mit Fernwärme zu versorgen. Betrieben werden soll der Wärmeverbund mit Holzschnitzeln aus der Region.

Baldiger Baubeginn

Im Herbst hat das Konsortium von AEK und EBL entschieden, das Baubewilligungsverfahren zu starten. Läuft alles nach Plan, liegt die Baubewilligung Anfang 2018 vor. Anschliessend wollen die Verantwortlichen die weiteren Eckdaten bekannt geben: die Bau- und Anschlusstermine, die Leitungsführung und den genauen Zentralenstandort.

Weitere Informationen sind im Moment nicht erhältlich. Klar ist nur, dass die Bauarbeiten im Frühling 2018 beginnen sollen. Auch die Gemeinde Bolligen hat den Wärmeverbund in ihren Überlegungen fest eingeplant. Falls die Gemeindeversammlung im Dezember zustimmt, startet nächsten Sommer die Gesamt­sanierung der Eisengasse. «Wenn die Gräben sowieso schon offen sind, können auch gleich die Wärmeleitungen eingelegt werden», sagt Gemeinderätin Senta C. Haldimann (Bolligen Parteilos).

Viele kleine Verbunde

Bolligen eigne sich gut für einen Wärmeverbund, erklärten die Verantwortlichen der AEK Energie AG in der Vergangenheit immer wieder. Das Gebiet ist dicht bebaut, zudem bestehen bereits zwölf Kleinverbunde, die mit Erdöl heizen. Zum Teil herrscht dort Sanierungsbedarf, weshalb das Interesse an einem Anschluss an den Wärmeverbund vorhanden ist.

maz

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