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Autos fahren ohne Umweltetikette

Der Bundesrat krebst zurück und verzichtet auf die Umweltetikette für Autos. Es gilt weiter die Energieetikette – in neuer Form.

Der Bundesrat verzichtet auf die umstrittene Umweltetikette für Autos. Er will die Energieetikette beibehalten, diese aber verbessern. Künftig sollen CO2-Ausstoss und Energieverbrauch klarer dargestellt werden. Zur Diskussion war auch eine CO2-Etikette gestanden. Diese hätte einen gewichtsunabhängigen Bewertungsmassstab angelegt. Der Bundesrat verwarf gestern diese Variante ebenfalls, wie das Umweltdepartement (Uvek) mitteilte. Kritik von allen Seiten In der Anhörung war die Umweltetikette auf heftige Kritik gestossen, und zwar von verschiedenen Seiten. Die Autoverbände bemängelten die Verwendung von Punkten, die neben dem CO2-Ausstoss auch die Emission der Luftschadstoffe, den Lärm und die Umweltwirkung bei der Treibstoffherstellung bewertet hätten. Die Umweltverbände kritisierten, dass die Energieeffizienz einen zu starken Einfluss auf die Bewertung hätte. Damit könnten auch schwere Fahrzeuge mit hohem Treibstoffverbrauch in den besten Kategorien eingestuft werden. Seit 2003 muss bei jedem zum Verkauf angebotenen Neuwagen gut sichtbar eine Energieetikette angebracht sein. Diese unterteilt die Personenwagen in sieben Effizienzkategorien von A bis G: A steht für ein energieeffizientes, G für ein vergleichsweise ineffizientes Fahrzeug. Berner Gesetz bleibt gleich Auf den Kanton Bern, der eine Ökologisierung der Motorfahrzeugsteuer beschlossen hat, hat der Entscheid des Bundesrats laut Strassenverkehrsamt keinen Einfluss. An sich wollte der Grosse Rat, dass die neue Steuer auf der Umweltetikette basiert. Das Gesetz sei aber so formuliert, dass es auch mit der bisherigen Energieetikette funktioniere. sda/fab>

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