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Auslastung

Bilanz Das Menuhin Festival Gstaad 2011 hat erneut über 20000 Besucher angezogen. Und Intendant Christoph Müller zieht einmal mehr eine fast durchwegs positive Bilanz über die 43 durchgeführten Anlässe, von denen unter anderem 16 in der Kirche Saanen und 7 im Festivalzelt Gstaad stattfanden. Was den Gesamteindruck trübt, ist das erstmalig in der Festivalgeschichte abgesagte Zeltkonzert vom 26.August (siehe Ausgaben vom 27. und 29.August). Die Festivalleitung hatte die vom Bund erlassene Sturmwarnung ernst genommen und ist in der Sicherheitsfrage keine Risiken eingegangen. Dafür klafft jetzt in der Endabrechnung ein Loch von mehreren Zehntausend Franken (das Festivalgesamtbudget beträgt 4,2 Millionen Franken). «Das war Schicksal», sagt Müller. « Wir müssen uns aber trotzdem die Frage stellen, wie sich eine solche Einbusse in einem Wiederholungsfall abfedern lässt und wie offiziell der Status einer solchen Warnung ist, gerade im Hinblick auf die Haftungsfrage.» Wäre dieses ausgefallene Konzert nicht gewesen, hätte erneut ein leichter Publikumsanstieg festgestellt werden können – eine Entwicklung, die nun schon seit einigen Jahren anhält.Natürlich reut es Müller, dass etwa Kirchenkonzerte mit Stars wie Sabine Mayer und Grygory Sokolow in der zweiten Julihälfte nicht noch besser besucht waren. Hier überlegt er sich mit den Festivalverantwortlichen eine leichte Reduktion des grossen Angebots. Bei den Zeltkonzerten fiel die Vielfalt auf: Zwischen Verdi-Requiem, Starauftritten (Renée Fleming), Musical («My Fair Lady»), grossen sinfonischen Werken und dem smart-modernen Auftritt des Gstaad Festival Orchestra war die Auswahl gross, die Auslastung aber auch unterschiedlich. Müller strebt hier an, bei den Preisstrukturen flexibler zu werden und je nach Programm mehr günstige Plätze anzubieten.sp>

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