Zum Hauptinhalt springen

Auch Biathlon liegt im Trend

KanderstegProfis griffen dem Nachwuchs unter die Arme: Rund 180 Mädchen und Jungen lernten an Schnuppertagen in Kandersteg den Biathlonsport näher kennen. Macht dereinst

Der Biathlonsport erfreut sich in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. So nutzte Initiantin Monika Germann, die mehrfache Langlauf-SM-Medaillengewinnerin und Olympiateilnehmerin, die Gelegenheit, den Biathlonwagen von Swiss-Ski während zweier Tage auch in Kandersteg zu stationieren. Mit der sechsfachen Juniorenweltmeisterin Jenny Adler Zwahlen und dem Adelbodner Olympiateilnehmer Roland Burn konnte Monika Germann zwei kompetente Biathlonlehrer gewinnen. Das grosse Interesse der Jugendlichen zeigte, dass der Biathlonsport neben dem Skilanglauf durchaus im Aufwärtstrend liegt. Der aus dem thüringischen Oberhof stammenden Jenny Adler Zwahlen, die an der Uni Bern Sport studiert und soeben J+S-Expertin geworden ist, und Roland Burn schwebt vor, den Jugendlichen regelmässiges Biathlontraining anzubieten. Warum nicht im Langlaufmekka Kandersteg? Mehrere Berner Oberländer Skiclubs und auch die einheimische Sportschützenszene wären bereit, für dieses Projekt einzustehen. Auch Alt-Bundesrat Adolf Ogi soll von der Idee, in Kandersteg ein Trainingszentrum für Jugendliche einzurichten, hell begeistert sein. Das Finale der Tour de Ski? Innert nur zweier Wochen fanden in Kandersteg die Helvetia Nordic Trophy (250 Teilnehmer), der Cross Country Event (130), der Fun Parcours Langlauf (440), das Nachwuchsbiathlontraining (180), der Nordic Day (600) und der 40.Kandersteger Volkslauf mit rund 400 Teilnehmern statt. Adolf Ogi gibt noch einen darauf: Er steht mit Tour-de- Ski-Chef Jürg Capol in Planung, den Bergkurs Kandersteg–Oeschinensee-Berghaus als Schlussetappe in seine prestigeträchtige Weltcup-Mehretappenprüfung aufzunehmen. Eine bessere Werbung für Kandersteg, vielleicht gar mit einem Sieg von Olympiasieger Dario Cologna, könnte es wohl nicht geben. pd/prt >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch