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Ambulante Operation

Der ehemalige Chefarzt Michael Stamm richtet in Burgdorf ein ambulantes Operationszentrum ein – das erste in der Region.

Ab 2012 können Spitäler definitiv nicht mehr von einem möglichst langen Spitalaufenthalt der Patienten profitieren, denn die Fallpauschale löst die bisherige Tagespauschale ab. In Ländern, wo dieses Verrechnungssystem bereits eingeführt wurde, stellte man fest, dass damit die ambulanten Operationen zu- und die stationären Eingriffe abnahmen. Dies wird in der Schweiz nicht anders sein. Die heutigen schonenden Operationstechniken begünstigen diese Entwicklung zusätzlich. Der Arzt und Unternehmer Michael Stamm nimmt diesen Trend auf und lanciert ab dem letzten Quartal dieses Jahres ein für das Emmental neues Angebot: Am Farbweg mitten im Burgdorfer Bahnhofquartier wird er ein ambulantes Operationszentrum betreiben. Ambulant bedeutet, dass der Patient operiert und noch am selben Tag wieder nach Hause entlassen wird. Stamm nennt verschiedene Vorteile, die sich daraus ergeben: «Die Patienten müssen ihr soziales Umfeld nur kurz verlassen, was sich auf die Heilung günstig auswirkt.» Auch sei garantiert, dass man von jenem Facharzt operiert werde, den man sich ausgesucht habe und den man kenne. Natürlich sind längst nicht alle Eingriffe für die Tageschirurgie geeignet. Die Liste der Leiden, die sich ambulant behandeln lassen, ist jedoch ansehnlich. Hans Herrmann>

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