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Allmendingen Gewinner der Runde

2.-liga-fussballDer Abstiegskampf in der 2.Liga wird zum Herzschlagfinal. Vier Teams sind nur durch einen Punkt getrennt. Für Aufsehen sorgte der 10:1-Sieg von Allmendingen gegen Wabern.

Zwei Runden vor Schluss erfolgte in der 2.Liga am Tabellenende der grosse Zusammenschluss. Noch vier Mannschaften sind abstiegsgefährdet. Allmendingen hat sich dank dem 10:1-Sieg gegen Wabern in eine gute Ausgangslage manövriert, auch dank dem nun besten Torverhältnis aller vier involvierten Teams. Interlaken hingegen verlor zu Hause gegen den möglichen Aufsteiger Langnau (unglücklich) 2:3. Wer Lyss in die 3.Liga begleiten muss, wird wohl erst am letzten Spieltag entschieden werden. Torfestival auf dem Zelgli Unglaubliche Torszenen spielten sich auf dem Sportplatz Zelgli in Allmendingen ab. Mit einem in dieser Saison noch nicht gesehenen Angriffswirbel setzten die abstiegsgefährdeten Thuner Wabern von der ersten Minute an unter Druck. Torhüter Raphael Künzi wurde von seinen desolat spielenden Teamkollegen arg im Stich gelassen. Marc Blaser eröffnete mit einem Foulpenalty den Torreigen, Terry Schneider und Sandro Eberhart doppelten mit schönen Toren nach. Auch Oliver Tschannen und Janick Ruchti kamen mit einer unfassbaren Leichtigkeit zu Treffern. Torhüter Künzi hatte nach dem 1:6 genug. Zur Pause liess sich Waberns Keeper auswechseln. Seinem Nachfolger Rasim Hasic erging es nicht besser. In regelmässigen Abständen fielen die weiteren Tore für die entfesselten Thuner. In besonderer Spiellaune zeigte sich der schnelle Fabian Rothenbühler, der drei schöne Tore erzielte, zwei davon mit dem Kopf. Er profitierte dabei von herrlich vorgetragenen Angriffsaktionen. Er war es auch, der kurz vor Spielende das «Stängeli» besorgte. Interlaken kalt geduscht In einem schnellen und attraktiven Spiel musste Interlaken gegen den Leader und möglichen Aufsteiger Langnau eine bittere 2:3-Niederlage kassieren. In der 90.Minute verwertete Thomas Ramseier einen Corner von Oberli zum schmeichelhaften Sieg für die Emmentaler. Interlaken-Trainer Hansruedi Baumann bleibt trotzdem optimistisch: «Aufgrund der heutigen Leistung bin ich sicher, dass wir aus den letzten beiden Spielen mehr als einen Zähler holen werden. Ich bin überzeugt, dass mein Team den Abstieg verhindern kann.» Spannung in Worb Belp (nach zwölf sieglosen Spielen) siegte in Worb 5:4. Das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten. 2:0 und 3:2 hatte Worb bereits geführt, ehe die Belper in der Schlussphase aufdrehten. Worb-Trainer Ronaldo Schiavoni war enttäuscht: «Wir haben es nach dem 2:0 verpasst, mit dem dritten Tor alles klarzumachen. Aber ich bin überzeugt, dass wir uns aus eigener Kraft retten werden.» Glücklich war Belp-Interimstrainer Jürg Ramseier: «Unser Wille war gross, sodass wir trotz Verletzungspech drei wichtige Punkte erkämpfen konnten. Ich bin überzeugt, dass wir gegen Kirchberg und Schönbühl Punkte holen werden.» Peter Voegeli/ef>

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