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Alexandre Comisetti

«Vor dem Spanien-Spiel wussten wir nicht, wo Ottmar Hitzfelds Mannschaft steht. Jetzt kann ich sagen: Wir Schweizer sollten keine Freundschaftsspiele mehr machen. Diese Tests liegen uns nicht. Dafür umso mehr die Ernstkämpfe. Das Schweizer Bild, welches ich gedanklich zeichne, ist schön: Es gibt ein Team, einen Geist – einen Geist, den wir zuvor sechs Monate lang nicht gesehen haben. Dieses Miteinander zu spüren, dieses Wirgefühl auf dem Platz zu sehen – das war das Schöne in Durban. Ich gehöre zu denen, die immer an dieses Team geglaubt haben. Die Spieler sind an ihrer Aufgabe gewachsen. Solange dieser Geist da ist, kann die Schweiz weit kommen. Jeder wusste, dass die Spanier meistens den Ball haben werden. Das muss nun auch gegen Chile akzeptiert werden; es ist unser Spiel: Bescheidenheit, Demut, Teamgeist und Wille. Darauf müssen wir stolz sein! Egal, ob Behrami und Frei in Port Elizabeth auflaufen oder nicht. Das ist ein Turnier, wir brauchen nicht nur elf Spieler. Was war 2006 in Köln? Es hat einer gefehlt, der gegen die Ukraine den ersten Penalty versenken kann. Vielleicht brauchen wir Frei für einen Elfmeter, wer weiss. Vielleicht brauchen wir Behrami für eine Verlängerung. Alex Frei hatte die letzten vier Monate enorm viele Probleme. Trotzdem spielt er eine Riesenrolle im Gefüge. Oder schauen sie sich Mario Eggimann an: Er spielte gegen Spanien drei Minuten. In dieser Zeit haute er dreimal den Ball weg, das war fantastisch, und von Bergen daneben wusste: Auf Eggimann kann ich mich verlassen. Ich empfand Gökhan Inler stark; er hat das Format, ein Weltklassespieler zu werden. Und ich habe Xherdan Shaqiri im Training beobachtet. Das wird ein Grosser. Die Spieler müssen sich am Montag daran erinnern, wie sie gegen Spanien gewonnen haben.» >

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