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Albaner auf der Flucht

In Frutigen ist ein Albaner vor dem Grenzwachtkorps aus dem Zug geflüchtet. Die Fahndung nach ihm brachte bisher keine

Angehörige des Grenzwachtkorps haben in der Nacht auf heute in einem internationalen Nachtzug aus Italien Richtung Spiez zwei Männer kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der eine einen gefälschten Ausweis und der zweite den Ausweis einer anderen Person bei sich hatte. «Wir gehen davon aus, dass die Ausweise der Männer aus demselben Land wie sie stammen, also aus Albanien und Eritrea», sagte Stefanie Widmer, stellvertretender Leiterin Kommunikation/Medien bei der Eidgenössischen Zollverwaltung, auf Anfrage. Warnschuss abgegeben Die Grenzwächter bestiegen mit den beiden Männern einen Zug in die Gegenrichtung, um die beiden nach Italien zurückzubringen. In Frutigen jedoch flüchtete der Albaner aus dem Zug und gab Fersengeld. Ein Grenzwächter gab einen Warnschuss ab, was den Flüchtenden aber offenbar nicht beeindruckte. Die Grenzwächter informierten die Kantonspolizei, welche die Fahndung weiterführte. Vom Albaner fehlt aber nach wie vor jede Spur. Grenzwächter an Bord Dass Grenzwächter in Zügen mitfahren, ist nicht ungewöhnlich. Zum einen ist dies im Schweizer Zollgesetz so vorgesehen. Zum anderen ist ihre Anwesenheit in Zügen als Ersatzmassnahme vorgesehen, weil es auf Grund des Schengen-Abkommens keine Personeneinreisekontrollen mehr gibt. Zudem kann die Kantonspolizei dem Grenzwachtkorps gewisse Kompetenzen – vor allem im fremdenpolizeilichen Bereich – übertragen. mi>

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