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Adventure-Golf im Letzi-Park

In Mülenen soll der Letzi-Park mit einer begrünten Golf- und Minigolfanlage entstehen. Es ist das

Roger Spahr, Besitzer des Gasthofes Bären in Mülenen, will den «Letzi-Park» mit einer Adventure-Golf- und einer Minigolfanlage errichten. Dies ist bereits der zweite Anlauf, den der Gesuchsteller macht. Zurzeit liegen die Unterlagen bei der Gemeinde Reichenbach auf und allfällige Einsprachen können bis am 6. September eingereicht werden. Die Reckbau GmbH in Kandersteg hat das Projekt verfasst. Trend aus den USA Adventure-Golfanlagen waren bislang eher in den USA gefragt, doch auch in Europa wird diese neue Art des Minigolfs immer bekannter. Es handelt sich dabei um ein Golfspiel, welches dem grossen Golf am nächsten steht. Die Spielbahnen sind zwischen acht und 30 Meter lang und weisen starke Geländeverformungen auf. Die Schwierigkeit besteht darin, die Verformungen korrekt zu lesen und auf die richtige Ballspiellänge zu achten. Gespielt wird mit reduzierten Golfbällen, welche über eine spezielle Schale verfügen und ein niedrigeres Gewicht haben als normale Golfbälle. Im Letzi-Park soll eine solche Adventure-Golfanlage mit acht Löchern entstehen. Somit sollen Besucher die Möglichkeit erhalten, kurze und präzise Schläge zu üben. Kosten noch unbekannt Neben der Minigolf- und der Adventure-Golfanlage sollen ein Biotop und ein Kinderspielplatz das Angebot erweitern. In einem Flachdachpavillon wird ein Bistro und die Zahlstelle eingerichtet werden. Das Bistro wird jeweils von Freitag bis Dienstag zwischen 19 Uhr und 24 Uhr geöffnet sein, das geht aus den Unterlagen des Baugesuches hervor. Auch eine WC-Anlage soll im Pavillon errichtet werden. Geplant ist ausserdem ein Kugelhaus, welches als Aufenthaltsraum gebraucht werden kann und auch mit entsprechender Technik ausgestattet wird. Parkplätze sind beim Gasthof Bären vorhanden. Der genaue Betrag der Kosten ist gemäss dem Bauverwalter von Reichenbach, Michel Courtet, noch nicht bekannt, da noch offen steht, ob das gesamte Projekt realisierbar ist. Wir haben dem Gesuchsteller die Möglichkeit gegeben, sich zu seiner Idee zu äussern und Details zu erklären. Roger Spahr aber wollte die Gelegenheit nicht nutzen. Jeanine Salzmann>

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