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Trotz Hitze trainieren sie fürs Eis

Jetzt sind die Huttwil Falcons mitten im Sommertraining. Trainer Alfred Bohren hat hohe Ziele für die nächste Saison. Der Eishockey-Erstligist wird mit einem stark veränderten Team starten, Bohren setzt auf spezielle Spielertypen.

Das Sommertraining läuft auf Hochtouren. Die Huttwil Falcons haben sich viel vorgenommen. Die Vision für die kommende Saison bleibt aber unverändert: «Wir wollen wieder ein Spitzenteam werden», betont Trainer Alfred Bohren. Dafür hat er zusammen mit Teamchef Gregor Thommen zahlreiche Veränderungen im Kader vorgenommen. Viele junge und talentierte Spieler sind zum Huttwiler Erstligisten gestossen. Optimale Bedingungen Die Spieler wurden ganz gezielt ausgewählt. «Wir haben Spieler gesucht, die bei uns etwas erreichen wollen, das sie in ihrer Karriere bislang noch nicht geschafft haben», erklärt Alfred Bohren. Der 54-jährige Langnauer Teamchef weiss, wovon er spricht. Er gehörte jenem legendären Langnauer Team an, das 1976 den bislang einzigen Schweizer-Meister-Titel für die Tigers gewonnen hat. «Der Geist in einer Equipe ist entscheidend», sagt Bohren. Deshalb setze man bei den Falcons auf Spielertypen, die den persönlichen Fortschritt anstrebten. Die Voraussetzungen dafür seien in Huttwil geradezu optimal. «Was die Infrastruktur und die Trainingsbedingungen anbelangt, haben wir hier NLA-Verhältnisse», schwärmt der Falcons-Trainer, der das Sommertraining höchstpersönlich leitet und überwacht. Grosser Aufwand Bohren zeigt sich beeindruckt von seinen Akteuren. «Wir gehören zu den etwa fünf Erstliga-Klubs in der Schweiz, die einen grösseren Aufwand als alle andern betreiben.» Er ziehe den Hut vor seinen Spielern, sagt Bohren weiter, «denn diese leisten enorm viel.» Ein Profi habe eine gute Balance zwischen Training, Freizeit und Erholung, was bei den Erstliga-Amateuren bei weitem nicht der Fall sei. «Es braucht viel Herzblut» Um diesen grossen Aufwand und die Mehrfachbelastung mit Training, Spiel, Beruf, Schule und Privatleben verkraften zu können, benötige ein erfolgreiches Erstliga-Spitzenteam spezielle Spielertypen. «Dafür braucht es von den Spielern ungemein viel Herzblut für ihre Sportart», betont Bohren. Die Falcons-Akteure brächten dies mit. «Jeder, der kann, ist im Sommertraining voll dabei. Es gibt keinen, der aus fadenscheinigen Gründen fehlt», stellt der Teamchef erfreut fest. Mit dem Trainingspensum und dem Fitnessstand der Spieler befinde man sich voll auf Kurs. Noch nicht so weit ist man mit der Kaderbildung. Bislang wurden vor allem viele junge Spieler engagiert. «Wir benötigen noch den einen oder andern Routinier. Auf diese sind wir angewiesen, wenn wir erneut an der Spitze mitspielen wollen. Im August wieder auf Eis Sportchef Thommen sei daran, diese Lücken zu füllen. Bohren macht klar, dass das Kader noch Ergänzungen erfahren werde. Bereits Mitte August werden die Falcons aufs Eis gehen, so früh wie kaum ein anderer Erstligist. «Wir wollen die idealen Bedingungen hier im Sportcenter Huttwil voll ausnutzen», sagt Bohren. Anders ausgedrückt: Der Falke nimmt einen langen Anlauf, um möglichst weit (vielleicht sogar bis in die NLB?) fliegen zu können.bz/pd>

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