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Minarett: Entscheid zieht sich hin

Ob Langenthal ein Minarett erhält, ist weiter unklar: Bis Ende September will der Kanton über die hängige Beschwerde entscheiden.

Zuerst hatte es bei der zuständigen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) geheissen, der Entscheid, ob das Langenthaler Minarett gebaut werden dürfe, falle diesen Sommer. Dann im «August bis September». Und jetzt wirds «frühestens Ende September», wie Andrea Greiner vom BVE-Rechtsamt auf Anfrage erklärte. Hauptgrund für die erneute Verzögerung: Die beteiligten Parteien hätten Fristverlängerungen beantragt. Voreilig bewilligt Langenthal und sein Minarett, eine unendliche Geschichte: Seit 2006 will die Islamische Glaubensgemeinschaft Langenthal ihren Vereins- und Gebetsraum an der Bützbergstrasse vergrössern und mit einem Minarett ergänzen. Bereits Ende 2006 hatte die Stadt das Baugesuch bewilligt. Voreilig: Der Kanton gab einer Beschwerde von Anwohnern recht und wies das Baugesuch an die Stadt zurück. Sie müsse verschiedene baurechtliche Punkte noch genauer abklären. Im Juli letzten Jahres bewilligte die Stadt den Minarettbau dann zum zweiten Mal. «Ideelle Immissionen» Und prompt ging wieder eine Beschwerde ein, diesmal vom «Komitee Stopp Minarett», dem vor allem Vertreter konservativer und religiöser Kreise angehören. Das Komitee bemängelt unter anderem, die Stadt habe die «ideellen Immissionen» nicht geprüft, die mit einem Minarett verbunden seien. Letzten November hat dann das Schweizervolk die Anti-Minarett-Initiative angenommen. Ein Punkt, den der Kanton bei seinem Entscheid zum Langenthaler Minarett ebenfalls berücksichtigen müsse, war beim Rechtsamt schon früher zu erfahren.sae>

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