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Kevin Oesch nach Thun verlegt

unfallGitarrist Kevin Oesch ist auf dem Weg zur Besserung. Nach seinem schweren Unfall konnte er nun von der Insel ins Spital Thun verlegt werden.

Stürmische Zeiten für Oesch’s die Dritten. Nach dem schweren Unfall des jüngsten Familienmitglieds Kevin Oesch wird die Formation aus Oberlangenegg von Medien- und Fananfragen zum Gesundheitszustand des 20-Jährigen überhäuft. «Wir sind überwältigt», sagt Jodlerin Melanie Oesch, «aber es ist uns derzeit nicht möglich, all die Anfragen persönlich zu beantworten. Wir hoffen, unsere Fans, aber auch die Medien verstehen, dass wir einfach auch gerne bei Kevin sind, um ihn auf dem Weg zur Besserung zu begleiten.» Auf diesem befindet sich der Gitarrist der Familienformation, welche in der Volksmusik- und Schlagerszene europaweit für Aufsehen sorgt, offensichtlich. «Wir sind froh, dass Kevin ins Spital Thun verlegt werden konnte», schrieben Oesch’s die Dritten gestern in einer Mitteilung. «Kevin erhält dort die nötige Ruhe und weiterhin optimale medizinische Betreuung.» Weiter schreibt die Band, Kevin freue sich sehr über die vielen Wünsche und Grüsse und lasse herzlichst danken. Selbstverständlich habe die Familie ihm diese alle überbracht. Konzerte auf der Kippe Oesch’s die Dritten versichern, sie seien bemüht, laufend über den aktuellen Gesundheitszustand von Kevin zu informieren. Noch offen ist, ob der Auftritt vom kommenden Samstag im Rahmen des BSI-Engadin-Festivals stattfinden wird. «Wir können uns derzeit nicht entscheiden», hiess es gestern. Sicher aber werden Oesch’s die Dritten im «Donnschtig-Jass» vom 14. Juli in Köniz präsent sein. Der Auftritt wurde bereits vor ein paar Wochen aufgezeichnet und wird programmgemäss gesendet. Warum Kevin Oesch in der Nacht auf letzten Freitag auf der Schwarzeneggstrasse oberhalb des Embergs verunfallt ist (wir berichteten), bleibt unklar. Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte den Škoda des 20-jährigen Musikers im Wald stehend entdeckt und um 2.30 Uhr die Polizei alarmiert. Oesch musste schwer verletzt mit der Rega in die Insel geflogen werden, wo er vorübergehend in ein künstliches Koma versetzt wurde. «Er kann sich nicht erinnern, wie es zum Unfall gekommen ist, und auch nicht, was er zuvor gemacht hat», sagt Mutter Annemarie Oesch. Von der Polizei, welche derzeit daran ist, die Unfallursache zu ermitteln, habe sie bisher keine Angaben zur Unfallursache erhalten. In der Nacht auf letzten Freitag hatte es unter anderem im Zulgtal heftig geregnet und gewindet. Polizeisprecherin Daniela Sigrist sagte gestern, die Untersuchungen zur Unfallursache seien noch nicht abgeschlossen. Marco Zysset. >

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