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«Friedlicher Fanwalk»

Sicherheit und Polizeieinsätze rund um die Spiele der Schweizer Super League geben immer wieder zu reden. So möchte etwa auch die Stadt, dass sich der FC Thun an den Sicherheitskosten ausserhalb des Stadions beteiligt. Entsprechende Gespräche laufen, führten jedoch bisher zu keinem Ergebnis (vgl. Bericht vom letzten Samstag). Im Stadion selber ist sowieso der FC Thun für die Sicherheit verantwortlich. Er budgetiert für diese Saison rund 200000 Franken, da bei praktisch allen Matches im Lachenstadion die höchste Sicherheitsstufe gilt. So auch im Derby gegen die Young Boys vom Samstag. Abgesehen von Verkehrsbehinderungen – dies auch aufgrund eines Wasserleitungsbruches auf der Frutigenstrasse – habe der Fanaufmarsch in Thun aus polizeilicher Sicht zu keinen Problemen geführt, teilte die Kantonspolizei mit und sprach von einem «friedlichen Fanwalk». In der Realität sah das so aus: Als die YB-Fans vor dem Match vom Bahnhof zum Stadion zogen, sperrte die Polizei die Seestrasse vorübergehend für den Verkehr. Während des Spiels brannten YB-Anhänger immer wieder Feuerwerk ab. Die mehrmaligen Aufrufe des Speakers «die Zuschauer mögen doch bitte die Stadionregeln beachten», blieben ungehört. Nach dem Spiel marschierten die Hardcore-YB-Fans relativ gesittet über die Seestrasse zum Bahnhof zurück. Das geschah mit den Worten der Polizei «friedlich, wenn auch teilweise etwas lautstark und unter Abfeuern einiger Pyrotechnika». Zurückblieb eine (Scherben-) Spur von Bierflaschen und anderem Ghüder.bst/mik>

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